Kronberger: "Sonnenaufgang im Umweltausschuß"

Stellungnahme in EU-Umweltausschuß einstimmig angenommen

Wien, 2000-02-24 (fpd) - Als "Sonnenaufgang" bezeichnete der freiheitliche EU-Abgeordnete und Umweltexperte Hans Kronberger die heutige einstimmige Annahme seiner Stellungnahme zum Arbeitspapier der Kommission "Elektrizität aus erneuerbaren Energieträgern und der Elektrizitätsbinnenmarkt" im Umweltausschuß des Europäischen Parlaments. ****

"Damit hat der Umweltausschuß klar und deutlich ausgedrückt, daß die längst in Verzug geratene rasche Umsetzung des Weißbuches ‚Energie für die Zukunft: Erneuerbare Energieträger‘ gewünscht wird", so Kronberger. Als erster Gratulant stellte sich der alternative Nobelpreisträger und Vorsitzende von EUROSOLAR, der deutsche Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Scheer ein, der die Stellungnahme Kronbergers als qualifizierten Meilenstein in der europäischen Solarentwicklung bezeichnete.

Das Weißbuch wurde von der Kommission 1997 vorgestellt und sieht eine EU-weite Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energieträger von bisher 6% bis zum Jahr 2010 vor. "Jetzt geht es darum im Europäischen Parlament einen Grundkonsens über das prioritäre Ziel zu schaffen, daß sämtliche Formen der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind, Biomasse und Wasser gegenüber fossilen atomaren Energieträgern marktfähig zu machen sind. Die Vorteile wie Schadstoffreduktion, Schaffung von Dauerarbeitsplätzen, Schonung der Ressourcen, Entwicklung eines Exportmarktes sowie ein friedliches 21. Jahrhundert sprechen eindeutig für Maßnahmen zugunsten erneuerbarer Energieträger", stellte Kronberger fest.

Der Bericht des grünen Abgeordneten Claude Turmes mit der Stellungnahme von Hans Kronberger soll Ende März im Plenum verabschiedet werden. Mit einem Richtlinienvorschlag der Kommission ist dann voraussichtlich ab April zu rechnen. "Jetzt muß alles daran gesetzt werden, um die geeignetsten Maßnahmen für eine nachhaltige, umweltschonende und friedenschaffende Energienutzung in Form erneuerbarer Energieträger zu ergreifen", schloß Kronberger. (Schluß)

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