Landwirtschaftskammerwahl und Bezirkskammerwahlen:

Niederösterreichs Bauern wählen am 19. März

St.Pölten (NLK) - Niederösterreichs Bauern wählen am 19. März:
Rund 152.000 NiederösterreicherInnen sind an diesem Tag aufgerufen, über die Mandatsverteilung in der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer und in den 54 Bezirksbauernkammern zu bestimmen. Rudolf Schwarzböck, der Spitzenkandidat des NÖ Bauernbundes und Kammerpräsident, zeigte sich heute in einem Pressegespräch zuversichtlich, das Ergebnis von 1995 wieder zu erreichen. Damals erhielt der NÖ Bauernbund eine überzeugende Mehrheit von 86,23 Prozent der Stimmen und kam auf 29 Mandate. Auf den SPÖ-Arbeitsbauernbund entfielen 5,29 Prozent der Stimmen (3 Mandate) und auf die Freiheitlichen Bauern 8,04 Prozent der Stimmen (4 Mandate). Unterstützt wird Schwarzböck dabei von den Vizepräsidenten Josef Peil, der bereits seit 1986 diese Funktion inne hat, und der Pressbaumer Bäuerin Liselotte Wolf. Mit Wolf wurde erstmals eine Frau für die Kandidatur zum Vizepräsidenten gewählt, was angesichts des hohen weiblichen Wähleranteiles (mehr als 50 Prozent) auch als Signal verstanden verstanden wird.

Im Interesse fairer Wettbewerbsbedingungen mit anderen EU-Ländern tritt Schwarzböck unter anderem für eine Senkung des heimischen Umsatzsteuersatzes für Düngemittel und Pflanzenschutzmittel sowie des österreichischen Dieselölpreises ein. Auch sollten seiner Ansicht nach strengere Regeln im Bereich der Tierproduktion und anderer Produktionsbereiche nur im Gleichklang mit allen EU-Staaten erfolgen, erneuerbare Energieträger steuerlich entlastet, im Sozialbereich (Mindestpension, Berufsschutz) Verbesserungen durchgeführt und die Bürokratie abgebaut und die Verwaltungsvereinfachung forciert werden. Pleil will sich vor allem für die weitere Verbesserung des Weinbaues und der Kultivierung der Landschaft einsetzen. Wolf, die seit 1985 auch im Landesbauerrat tätig ist, sieht ihre Aufgaben vor allem in der Vertretung der Anliegen der Bauernschaft in den Bergregionen sowie in der Beratung und der Weiterbildung. In den 54 Bezirksbauernkammern sind insgesamt 1.122 Mandate zu vergeben.

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