Ernste Mahnung und Warnung an Strobl&Plass

Rot-Grün versucht den Wirtschafts-Boykott herbeizureden, den EU-Kommissionspräsident Prodi entschieden ablehnt

Wien (PWK) Eine ernste Mahnung und Warnung an die Spitzenkandidaten des Freien Wirtschaftsverbandes und der Grünen, Strobl&Plass, richtete WKÖ-Präsident Leo Maderthaner: "Malen Sie bei allem wahlkämpferischem und parteipolitischem Eifer nicht Katastrophen an die Wand, die es gar nicht gibt. Sonst könnte der Eindruck entstehen, dass Rot&Grün vor den Wirtschaftskammer-Wahlen einen Boykott Österreichs herbeizureden versuchen, den EU-Kommissionspräsident Romano Prodi entschieden ablehnt."

Nach Einschätzung der österreichischen Außenhandelsstellen in den EU-Ländern und der Schweiz, Norwegen, Kanada und USA sind die Reaktionen der lokalen Wirtschaftstreibenden auf die diplomatischen Maßnahmen durchaus sachlich. Die seitens der Außenwirtschaftsorganisation empfohlene Trennung zwischen Wirtschaft und Politik wird von den Geschäftspartnern im Ausland bis auf ganz wenige Ausnahmen geteilt. Die sachliche Aufklärung der österreichischen Außenhandelsstellen im Gastland wird von den Firmen als Service- und Informationsleistung begrüßt. Der für die Geschäftspartner wichtigste Aspekt sind aber die bisherige gute Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen und die positiven Erfahrungen bei Qualität, Preis-Leistung, Service und Liefertreue.

"Das Ergebnis einer seriösen Lagebeurteilung und meiner Eindrücke nach den Gesprächen mit den Handelsräten der EU-Staaten ist das Gegenteil der rot-grünen Katastrophenmeldungen. Wir konstatieren eine nachhaltige Entspannung", sagte Maderthaner.

"Strobl&Plass machen den Fehler, den der renommierte österreichische Philosoph Rudolf Burger scharf kritisierte: Sie versuchen 'mit elefantösen Klischees' Stimmung gegen Österreich zu machen. Das verurteile ich im Namen der österreichischen Wirtschaft, im Namen der österreichischen Arbeitnehmer und Unternehmer entschieden", betonte der WKÖ-Präsident.

"Solange sich die österreichische Bundesregierung den europäischen Idealen und den Inhalten der Präambel verpflichtet fühlt, - und ich zweifle keine Sekunde daran, - solange halte ich es im Gegensatz zu Rot&Grün mit dem außenpolitischen Berater des deutschen Bundeskanzlers, Michael Steiner, der erklärte: 'Ein Boykott Österreichs ist das Dümmste, was man machen kann.' Dem kann sich jeder vernünftige Österreicher nur voll anschließen und sollte dies auch tun, auch wenn seine sozialdemokratischen Freunde erstmals seit 30 Jahren nicht mehr der Bundesregierung angehören", erklärte WKÖ-Präsident Leo Maderthaner abschließend. (hv)

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