Österreich bei osteuropäischen Schülerprojekten im Spitzenfeld

Junge Menschen im Geist der Offenheit und der Toleranz erziehen

Wien (OTS) Seit mehr als zehn Jahren besteht zwischen dem Wiener Schottengymnasium und der Bezirksschule von Ramenki in der Nähe von Moskau ein erfolgreiches Austauschprogramm. Anlässlich des heutigen Empfangs einer Schulklasse der russischen Partnerschule im Bildungsministerium unterstrich Bildungsministerin Elisabeth GEHRER:
"Ich bin heute mehr denn je von der Notwendigkeit überzeugt, junge Menschen im europäischen Geist der Offenheit und der Toleranz zu erziehen." ****

"Österreich liegt bei den Schüleraustauschprojekten mit Osteuropa im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern im Spitzenfeld", zeigte sich GEHRER erfreut. Jährlich fördere das Ministerium über 150 Austauschprojekte mit osteuropäischen Ländern, zehn davon mit Russland.

Die Schüler des Schottengymnasiums fliegen jeweils in der zweiten Oktoberhälfte nach Moskau, wohnen dort bei Familien und besuchen ihre Partnerschule im Bezirk Ramenki. Die Sprachstudien werden durch ein reichhaltiges Kulturprogramm ergänzt. Die Moskauer Studenten kommen jeweils im Frühjahr zu einem Gegenbesuch, wohnen hier bei den österreichischen Partnerfamilien und besuchen zwei Wochen lang das Schottengymnasium. Zwei Absolventen des Schottengymnasiums haben ein Jahr an der Erdölakademie Gubkina studiert, ein Absolvent studiert gerade an der Akademie für Weltraummedizin, einige haben Jobs im Bankwesen und in der Wirtschaft aufgrund ihrer russischen Zusatzqualifikationen. In den vergangenen Jahren haben etwa 220 Studenten aus beiden Ländern an dem Projekt teilgenommen. Gehrer dankte vor allem dem Direktor des Schottengymnasiums, Dr. Wally, und Pater Bonifaz für das große Engagement.

Interessierte Schüler und Lehrer erhalten Informationen zu Austauschprojekten im Interkulturellen Zentrum, Kettenbrückengasse 23, 1050 Wien, Tel.: 01/586 75 44 (Dr. Rüdiger Teutsch).

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