Kapsch auf der Cebit 2000: Mit cleveren Lösungen auf heiß umkämpften Markt erfolgreich

High-Tech-Präsentation mit besonderem Flair / Durchschnittlich 13 Prozent des Jahresumsatzes für Forschung und Entwicklung / Die Entwicklung der Telekommunikation mitgeprägt / Komplette Systeme für öffentliche und private Netze / Branchenspezifische Lösungen für Corporate Networks / Auf dem Weg zum Global Player am Sektor Traffic Control Systems / Langjährige Erfahrung im Bereich Bahntechnik / Erfolgreiche Flottenmanagementsysteme

Wien (OTS) - Kapsch hat seinen 750 Quadratmeter großen Stand auf der größten IT- und TK-Fachmesse der Welt mit besonderem Flair ausgestattet. Der Besucher wird von einer Erlebniswelt empfangen, die Lebensqualität von heute mit faszinierender Technik von morgen vereint. Auf Schritt und Tritt begegnen einander Attraktionen aus scheinbar gegensätzlichen Welten und verschmelzen zur Vision einer Zukunft.

Außergewöhnliches bietet das Rahmenprogramm bei Kapsch - eine berührungssensitive Brücke in die Zukunft der Künstlergruppe assocreation. Ein Teil dieser Brücke steht in Hannover am Messestand, einer vor einem Eislaufplatz im Herzen von Wien. Über Kapsch Systeme werden Bewegungen auf den Brücken wechselseitig übertragen, Messegäste in Hannover können so in physischen Kontakt zu Wienern treten, und umgekehrt. Zwischen beiden Städten läuft während der ganzen CeBIT ein permanentes, interaktives Live-Showprogramm. Höhepunkt wird ein Auftritt des Staatsopernballetts auf der Brücke in Wien sein, zu dem Broadway-Star Domino Blue mit ihrer Band "Blue Moon" in Hannover das musikalische Ambiente dazu liefert.

Auch "technical entertaining" der besonderen Art bietet die Brücke der Zukunft auf dem Kapsch-Stand. So kann der Besucher in dreidimensionale virtuelle Welten eintauchen, ein interaktives Kaleidoskop führt Computer-, Video-, Graphik- und Audiotechnik zu einer Wunderwelt überraschender Farben und Effekte zusammen und in einem Kaffeehaus können sich abstrakte Denker an Digital Fukuwarai delektieren, ein Puzzle-Spiel mit Life-Porträts. Auch das leibliche Wohl kommt am Kapsch-Stand nicht zu kurz: Kulinarische Köstlichkeiten warten im traditionsreichen Imperial-Cafe auf die Gäste.

Zukunftsträchtige Eigenentwicklungen

Mit interessanten Eigenentwicklungen läßt Österreichs Communications Company Kapsch auf der Cebit 2000 in Hannover aufhorchen. So stellt das Unternehmen etwa StarLine vor, eine clevere Technik, die aus jedem ISDN-Multianschluss eine leistungsfähige und multifunktionelle Sprach-/Datenleitung macht. Eine ähnlich elegante Lösung - CableStar - verwandelt ein rückkanaltaugliches Kabel-TV-Netz in ein komplettes Kommunikationssystem für hochwertige Telefonie und blitzschnelles Internet. Weitere Highlights von Kapsch auf der Cebit sind unter anderem die bewährte, volldigitale ISDN-Nebenstellenanlage MidiStar, webforgroups, ein Internet-basierendes Kommunikationssystem für Unternehmen, Gruppen und Einzelpersonen sowie verschiedene Entwicklungen am Sektor Verkehrsleittechnik.

Durchschnittlich 13 Prozent des Jahresumsatzes für

Forschung und Entwicklung

Das traditionsreiche Unternehmen aus Österreich agiert mit viel Geschick auf dem heiß umkämpften Markt für Informationstechnologie. Kapsch setzt einerseits auf strategische Partnerschaften mit Technologie- und Weltmarktführern. Andererseits forciert die Firma ihre Forschungsaktivitäten in interessanten Marktnischen und überrascht hier immer wieder mit zukunftsorientierten Produkten.

Welche Bedeutung Forschung und Entwicklung bei Kapsch genießen, zeigt die Tatsache, daß mit rund 500 Mitarbeitern - fast ein Viertel der Beschäftigten des Unternehmens - in diesem Bereich tätig sind. 589 Millionen ATS (42.80 Millionen EUR) wurden 1998 in Ausgaben für Forschung und Entwicklung investiert, die Mitarbeiter erwirtschafteten in diesem Jahr einen Umsatz von rund 4,7 Milliarden ATS. Die Kapsch-Kompetenzzentren für Public Networks, Corporate Networks und Traffic Control Systems gehören zu den bedeutendsten Entwicklungsstandorten der Branche und sind durch internationale Forschungsprojekte in einen weltweiten Erfahrungsaustausch eingebunden.

Die 1892 gegründete Kapsch AG befindet sich nach wie vor im Familienbesitz. Das Unternehmen fungiert als Muttergesellschaft der international tätigen Kapsch Gruppe und ist durch Tochtergesellschaften, Beteiligungen und Niederlassungen in zwölf europäischen Ländern direkt, daneben in zahlreichen weiteren Ländern der Erde durch Vertriebspartner vertreten.

Die Entwicklung der Telekommunikation mitgeprägt

Der Name Kapsch ist untrennbar mit der Geschichte der Telekommunikation in Europa verbunden. Mit zahlreichen Pionierleistungen hat das Unternehmen diesen Technikbereich von seinen Anfängen bis heute mitgeprägt. So war die Firma beispielsweise in Österreich Wegbereiter für das erste öffentliche EURO-ISDN-Netz.

Heute ist Kapsch in den Hauptgeschäftsfeldern Public Communications Networks, Corporate Networks und Traffic Control Systems tätig. In diesen Geschäftsbereichen hält der österreichische Traditionsbetrieb führende Positionen Auf seinen Stamm-Märkten. Zu den Stärken von Kapsch gehört es, auf den speziellen Kundenbedarf zugeschnittene, individuelle, schlüsselfertige Komplettlösungen inklusive aller Hard- und Softwarekomponenten zu liefern. Dabei werden vom Unternehmen auf Wunsch alle zur Realisierung eines solchen Auftrags erforderlichen Leistungen von der Bedarfsanalyse und Planung über allfällige Hardware /Software-Entwicklungen bis zur Inbetriebnahme und Anwenderschulung erbracht.

Um in diesen High-Tech-Bereichen zukunftsorientierte Systeme bieten zu können, arbeitet Kapsch mit Technologie- und Weltmarktführern wie dem kanadischen Telekom-Unternehmen Nortel Networks zusammen. Diese Kooperationen garantieren Produkte und Systeme, die Standards setzen und Tempomacher der technischen Entwicklung sind. Zusätzlich ist Kapsch durch internationale Forschungsprojekte in einen weltweiten Erfahrungsaustausch eingebunden. Mehrwert für Kapsch-Kunden: Weltweit führendes Know-how verbunden mit die lokaler Kompetenz und langjähriger Markterfahrung ermöglichen maßgeschneiderte individuelle Problemlösungen.

Komplette Systeme für öffentliche Netze

In den Bereichen Public Communications Networks bietet Kapsch komplette Systeme für öffentliche Netze. Das Leistungsspektrum umfaßt die gesamte Bandbreite modernster Kommunikationsnetze von Fest-, Mobil- und Datennetzen über Breitbandkommunikation bis zu Internet-Lösungen.

Die Position in diesem Marktsegment spiegeln die Auftraggeber wider. Auf der Referenzliste Public Networks stehen unter anderem das Festnetz der Telekom Austria, das Mobilnetz der Mobilkom Austria, das Wienstrom-Citynetz, der europaweit größte SDH-Backbone für die UTA, ein digitales öffentliches Netz in Ungarn sowie zahlreiche Projekte im Ausland.

Seit vielen Jahren erfolgreich tätig ist das Unternehmen auch für Energiewirtschaft und Versorgungsbetriebe. Referenzen sind hier u.a. das russische Energieministerium MUS, der Telefonknoten RAO Russia, die Firma Nojabrskneftegas des Erdölskonzerns YUKSI, der sibirische Energie-Erzeuger Irkutskenergo, der tschechische Gaskonzern Transgaz und der slowakische Gaskonzern Slovgas, die österreichischen und ungarischen EVUs und die Citynetze der größten österreichischen Stadtwerke.

Branchenspezifische Lösungen für Corporate Networks

Mit dem Know-how eines auf seinen Märkten führenden Unternehmens für öffentliche Kommunikationsnetze ist Kapsch auch im Geschäftsbereich Corporate Networks erfolgreich. Das Leistungsspektrum reicht hier von komplexen Kommunikationssystemen für Daten und Sprache über maßgeschneiderte Call Center bis zur leistungsfähigen ISDN-Nebenstellenanlagen für Betriebe aller Größenordnungen.

Im Bereich Corporate Networks zählen zu den Referenzen von Kapsch Betriebe wie etwa AVL List oder der Österreichische Rundfunk ORF, VISA, Gulet aber auch zahlreiche Hotels der Spitzenklasse in ganz Europa. Öffentliche Auftraggeber sind ebenfalls zahlreich vertreten. So hat Kapsch für Parlamente, Präsidentschaftskanzleien, Ministerien, Regierungs- und öffentliche Verwaltungsgebäude in Österreich, Polen, der Ukraine, Tschechien, Ungarn und in Österreich, sowie für die UNO in Wien Corporate Networks realisiert.

Eine Kapsch-Spezialität dieses Sektors sind branchenspezifische Lösungen. So etwa wurde ein Hotelkommunikationssystem entwickelt, das die persönliche und zuvorkommende Betreuung jedes Gastes ermöglicht. Luxushotels wie Victoria, Marriott, Bristol und Sheraton in Polen, aber auch Hotels in vielen anderen Ländern haben sich für dieses Technik entschieden. Für Banken/Versicherungen, Krankenanstalten, Universitäten, Industrie-und Handelsbetriebe und viele andere Unternehmen entwickelte Österreichs Communications Company ebenfalls spezifische Lösungen.

Auf dem Weg zum Global Player

Auf dem besten Weg zum Global Player ist Kapsch im Bereich Traffic Control Systems. Nach der im Vorjahr erfolgten Aquisition der Abteilung Mauttechnik von Bosch hat das österreichische Unternehmen vor kurzem die SAAB-Tochter Combitech Traffic Systems übernommen, einen der führenden Anbieter für elektronische Mautsysteme. Mit diesen beiden Übernahmen ist Kapsch für das zu erwartende kräftige Wachstum seines Geschäftsbereiches Traffic Control Systems bestens gerüstet.

Kapsch zählt weltweit zu den Pionieren am Sektor Mautsysteme. Bereits im Jahr 1997 hat das Unternehmen das erste flächendeckende, nationale elektronische Telematiksystem für die Abbuchung von Ökopunkten entwickelt und installiert. In der Schweiz errichtete das Unternehmen ein landesweites Bakensystems für die leistungsbezogene Schwerverkehrsabgabe. Nach einer Reihe von erfolgreichen Feldversuchen mit Free Flow Multilane Gebührensystemen hat Kapsch mittlerweile in Australien in Irland auch die ersten Aufträge in diesem Bereich realisiert.

Für die Autobahn Krakow-Katowice schuf Kapsch ein integriertes Maut-, Kommunikations- und Telematiksystem. Dieses Netzwerk nutzt die Glasfasertechnologie als effizientes Leitsystem und deckt alle Meß-, Kommunikations- und Steuerungsanforderungen inklusive Verkehrsdatenerhebung, meteorologischer Sensoren, Notruftelefonen und Videoüberwachung ab.

Langjährige Erfahrung im Bereich Bahntechnik

Eine Grundlage für das umfangreiche Know-how auf Verkehrsleittechnik ist das seit 25 Jahren bestehende Engagement von Kapsch im Bereich Bahntechnik. Begonnen hat die Kooperation mit der Lieferung von Funkgeräten, bald folgten Systementwicklungen für die Betriebsfernmeldetechnik sowie Zugfunksysteme. Heute zählen maßgeschneiderte Applikationen für die Voice/Data-Übermittlung sowie die Eigenentwicklung GSM-R-fähiger Endgeräte zu den wichtigsten Leistungen von Kapsch am Sektor Bahntechnik.

Kunden des Unternehmens in diesem Bereich sind unter anderem die PKP in Polen, die ÖBB in Österreich, die MAV und die Raab-Ödenburger Eisenbahn in Ungarn, das Forschungsinstitut des Russischen Bahnministeriums NIISha sowie die Bahnen in der Ukraine, in Tschechien, der Slowakei, in Slowenien, Bulgarien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Italien und China. Auch die U-Bahn-Kommunikationsnetze in Warschau und Wien wurden von Kapsch entwickelt und installiert.

Erfolgreiche Flottenmanagementsysteme

Erfolgreich ist Kapsch auf diesem Sektor auch mit Flottenmanagementsystemen. Tourstar beispielsweise liefert exakte betriebswirtschaftliche Kennzahlen über den Fahrzeugeinsatz und kann auch für verschiedensten Überwachungs- und Steueraufgaben eingesetzt werden. Das System basiert auf einem im Fahrzeug montierten Bordcomputer, der automatisch, manipulationssicher und in chronologischer Form alle relevanten Betriebsdaten eines Fahrzeugs speichert. Mit entsprechenden Zusatzmodulen ausgestattet kann er darüber hinaus nahezu alle von einem Auftraggeber gewünschten spezifischen Werte von der Temperatur im Kühlcontainer bis zur Leergutrücknahme registrieren und überwachen. Für Taxi- und Botendienste hat Kapsch IndelcoStar entwickelt. Das auf Datenfunk basierende System automatisiert den gesamten Ablauf der Fahrzeugvermittlung und bringt damit sowohl den Kunden als auch dem Funkbetreiber und den Fahrern Vorteile. TourStar un d IndelcoStar werden von zahlreichen europäischen Unternehmen eingesetzt.

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