Dreijahres-Vergleich: Österreichs Gastronomie voll Dynamik

Hinterleitner präsentiert aktuelle Branchenstudie -"Rahmenbedingungen haben noch bessere Entwicklung verhindert!"

Wien(PWK) Der Gesamtumsatz der österreichischen Gastronomie ist in den vergangenen drei Jahren (1996 bis 1999) um 11,1 Prozent von 109,9 auf 122,2 Milliarden Schilling gestiegen. Damit hat dieser wichtige Wirtschaftszweig erneut seine Dynamik unter Beweis gestellt, erklärte der Vorsteher des Fachverbandes Gastronomie, Komm.Rat Helmut Hinterleitner, am Mittwoch in einem Pressegespräch anlässlich der Vorstellung der jüngsten Nielsen-Studie zum Thema "österreichische Gastronomie". In dieser vom Marktforschungsinstitut A.C. Nielsen im Drei-Jahres-Rhythmus durchgeführten Zensuserhebung, an der sich auch der Fachverband beteiligt hat, wurden rund 2.000 Betriebe zu Struktur- und Umsatzentwicklung befragt.

Von den Betrieben mit steigenden Umsätzen sind allerdings 80 Prozent der Meinung, dass die Rahmenbedingungen eine noch bessere Entwicklung verhindert haben. Als Hauptpunkte zur Verbesserung der Rahmenbedingungen und damit der betrieblichen Situation werden eine geringere Steuerbelastung und die Abschaffung der Getränkesteuer genannt. Auch der Wunsch nach "weniger behördlichen Auflagen" steht auf der Liste.

Die Betriebe haben im Durchschnitt 14 Stunden pro Tag geöffnet, woraus sich ein hoher Lohnkostenanteil ergibt. Im Durchschnitt werden in gastronomischen Betrieben acht Personen beschäftigt. Ein Problem ist die hohe Fluktuation unter den Besitzern. Innerhalb von drei Jahren erhielten 43 Prozent der Betriebe neue Besitzer oder Pächter, in 21 Prozent der Unternehmen gab es einen Besitzer- oder Pächterwechsel sogar innerhalb eines Jahres.

Wie Hinterleitner im Einzelnen ausführte, profitierten vor allem Rasthäuser und "ethnische Lokale" vom Umsatzwachstum der letzten Jahre. Überproportional hohe Zuwächse verzeichneten auch Szenelokale und die Kommunikationsgastronomie, wobei Diskotheken allerdings ein Umsatzminus hinnehmen mussten. Die Hauptumsatzträger in der Gastronomie sind Getränke (56 Prozent) und Speisen (39 Prozent). (hp)

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