ARBÖ: Jetzt das Auto auf Sommerreifen umrüsten, ist zu früh

Wien (ARBÖ) - Die "frühlingshafte" Witterung in der letzten
Woche hat viele Autofahrer bewogen, ihr Fahrzeug auf Sommerreifen umzurüsten. Laut ARBÖ-Verkehrsexperten ist es dafür eindeutig zu früh, denn der Winter ist noch nicht vorbei! Die Massenkarambolage am Wochenende auf der A1, Westautobahn, und die heutigen winterlichen Bedingungen im Osten Österreichs bestätigen dies. Aufgrund rutschiger und nasser Fahrbahnen kam es nach Auskunft der ARBÖ-Pannendienstes zu einigen Unfällen.

ARBÖ-Experte Dipl.Ing. Martin Ognar appelliert an die
Autofahrer noch nicht auf die Winterreifen zu verzichten:
"Winterreifen bieten gegenüber Sommerreifen nicht nur auf Schneefahrbahnen sondern auch auf nassen Straßen Vorteile und sie sorgen unter einer Außentemperatur von etwa sieben Grad Celsius
auf der Straße für besseren Grip sowie einen kürzeren Bremsweg."

Auch wenn die Gesetzeslage in Österreich grundsätzlich das Fahren mit "normalen" Sommerreifen bei extrem winterlichen Fahrverhältnissen nicht verbietet, rät der ARBÖ jedoch davon ab. Die ARBÖ-Verkehrsexperten appellieren an die Vernunft der Kraftfahrer, bei winterlichen Verhältnissen nur entsprechend ausgerüstet, das heißt mit Winterreifen, unterwegs zu sein.

Wer mit Sommerreifen fährt, kann zwar allein deswegen nicht bestraft werden, bei einem Unfall kann sich die Kaskoversicherung allerdings leistungsfrei erklären, wenn der Tatbestand der "groben Fahrlässigkeit" nachgewiesen werden kann. Auch die Gefahr, ein zivil- oder strafrechtliches Mitverschulden angelastet zu
bekommen, ist bei Verwendung von Sommerreifen sicherlich umso mehr gegeben als mit Winterreifen, betonen die ARBÖ-Verkehrsjuristen.

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