Familien-Volksbegehren im parlamentarischen Unterausschuss

Zahnspangen, Schülerfreifahrten, Sekten und Gewalt in den Medien stehen im Mittelpunkt der Beratungen

Wien (OTS) - Nach dem parlamentarischen Hearing zum Volksbegehren werden nun einzelne Punkte im parlamentarischen Familien-Unterausschuss diskutiert. Wie die Bundesgeschäftsführerin des Österreichischen Familienbundes, Alice Pitzinger-Ryba feststellte, sei es nun an der Zeit in konkrete Verhandlungen über die Forderungen des Familien-Volksbegehrens einzutreten und nicht die ideologische Keule zu schwingen.

Kostenlose Zahnspangen

Der Österreichische Familienbund hat sich im Volksbegehren für eine Kostenübernahme der Zahnspangen durch die Krankenversicherungsträger ausgesprochen. Gerade für Familien mit mehreren Kindern sind die Kosten für Zahnspangen, die sich pro Kind bis auf 20.000,- Schilling pro Jahr belaufen, beträchtlich und in vielen Fällen gar nicht finanzierbar. Selbstverständlich tritt der Familienbund, gemäß der budgetären Situation dafür ein, dass gewisse medizinische Indikationen gegeben sein müssen, damit die Kosten übernommen werden.

Schülerfreifahrten endlich auch für Lehrlinge und

Internatsschüler

Es widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz, dass Internatsschüler und Lehrlinge in den lehrgangsmäßigen Berufsschulen keine Schülerfreifahrten erhalten, obwohl sie dem Staat weniger Kosten verursachen und zusätzlich noch die Internatskosten zu tragen haben. Dieser Unrechtszustand muss, sobald die budgetären Möglichkeiten vorhanden sind, beseitigt werden.

Einschaurecht bei Sekten

Sekten können vor allem für Kinder und Jugendliche eine ernste Gefahr darstellen. Im Sinne des Konsumentenschutzes soll das Einschaurecht einer Behörde im Fall von Beschwerden in der Öffentlichkeit möglich werden und zwar bereits bevor ein polizeiliches Einschreiten auf Grund strafrechtlich relevanter Verdachtsmomente erfolgt.

Europäische Konvention gegen Gewalt in den Medien

Der Österreichische Familienbund tritt dafür ein, dass Österreich eine europäische Konvention initiiert, wo Grenzen für frei zugängliche Medien gesetzt werden. In einer international besetzten Arbeitsgruppe sollen Kennzeichnungsvorschriften entwickelt werden, der sich alle Anbieter freiwillig anschließen.

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