Grasser: "Rasch eingreifen"

Neuer Finanzminister will die Vorstandsetagen der ÖIAG säubern.

Wien (OTS) - "Durch alle Vorstandspositionen zieht sich die schwarz-rote Proporzverteilung", erklärt Finanzminister Karl-Heinz Grasser in einem Interview des am Donnerstag erscheinenden Wirtschaftsmagazins "trend". "Uns ist es ein riesiges Anliegen das abzuschaffen. In möglichst kurzer Zeit." Die ÖIAG-Vorstände sollen - nach den Wünschen des neuen Eigentümervertreters - nicht gegen blaue Manager ausgetauscht werden, "sondern durch Manager, die
über jeden Zweifel erhaben sind und nach objektivierten Auswahlverfahren, Kraft Ihres Werdeganges, als geeignet
erscheinen," betont Grasser gegenüber dem trend. Er nennt auch konkrete Namen: "Für mich könnte das genauso gut ein Herr
Schaschl von der Wienerberger oder beispielsweise Herr Koch von Leiner sein. Die Frage ist allerdings, ob man solche Größen überhaupt bekommt."
Zunächst will sich Grasser die Zusammensetzung der Aufsichtsräte vornehmen: "Im Aufsichtsrat ist es kein Problem rasch einzugreifen und die Aufsichtsräte müssen dann darauf schauen, dass die Unternehmensleitung ihre Aufgabe gut erfüllt." Politisch motivierte Besetzungen hält der neue Finanzminister für zu teuer: "Denken Sie nur an Farnleitner. Kam die Bestellung des zweiten Vorstandes in der Österreich Werbung durch den Vertrag nicht sehr teuer, ohne dass dafür gearbeitet wurde?" Im trend-Interview betont Grasser, dass er in Zukunft ordentliche Arbeit verlangt: "Teuer bezahlte Vorstände müssen auch adäquate Leistungen erbringen."

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