Zweithöchster Bundesorden für Dr. Karl Kern

Landesregierung verabschiedete den Landesamtsdirektor

St.Pölten (NLK) - Die heutige Sitzung der Landesregierung war die letzte, an der Hofrat Dr. Karl Kern in seiner Funktion als Landesamtsdirektor teilnahm. Nach mehr als 40 Jahren im NÖ Landesdienst tritt der 60jährige mit Monatsende in den Ruhestand. Im Anschluss an die Sitzung verabschiedete die Landesregierung den höchsten Landesbeamten im Rahmen eines Mittagessens. Dabei überreichte ihm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die zweithöchste Auszeichnung des Bundes, die ihm vom Bundespräsidenten verliehen worden ist, das Große Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich.

Landeshauptman Dr. Erwin Pröll bezeichnete Dr. Karl Kern als "ersten Offizier einer bürgernahen Verwaltung", als hervorragenden Spitzenbeamten und herausragenden Menschen. "Highlights" seiner Amtszeit als Landesamtsdirektor seien die Verwirklichung der Landeshauptstadt, die reibungslose Übersiedlung von Wien nach St.Pölten sowie die permanente Verwaltungsreform und -innovation, durch die auch der Standort Niederösterreich wesentlich aufgewertet werde. Es sei nicht zuletzt das Verdienst des höchsten Landesbediensteten, wenn sich in einer aktuellen Umfrage 84 Prozent "zufrieden" oder "sehr zufrieden" über die NÖ Landesverwaltung geäußert hätten.

Auch Landeshauptmannstellvertreter Dr. Hannes Bauer und Landesrat Ewald Stadler dankten Hofrat Dr. Kern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und hoben sein hohes Fachwissen hervor.

Landesamtsdirektor Dr. Kern erinnerte daran, wie sehr sich die Verwaltung in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Niederösterreich besitze - und darauf sei er stolz - eine wirklich schlanke Verwaltung, mit 11,4 Beamten pro tausend Einwohnern nehme es den zweiten Platz nach Vorarlberg ein. Er habe sich immer bemüht, auch als Landesamtsdirektor so wie zuvor als Personalvertreter die Interessen der MitarbeiterInnen im Landesdienst zu berücksichtigen.

Dr. Karl Kern wurde im Dezember 1939 in Wien geboren und erlebte eine typische Kriegs- und Nachkriegskindheit und -Jugend, sein Vater war im Krieg gefallen. Nach dem Gymnasium in Hollabrunn trat er im März 1959 in den NÖ Landesdienst ein und absolvierte neben der Tätigkeit in der Landesbuchhaltung bis 1965 sein Jus-Studium. Von 1965 bis 1968 war er als Jurist der Bezirkshauptmannschaft Tulln zugeteilt, von 1969 bis 1977 wirkte er als Sekretär des damaligen Landesrates und Landeshauptmannstellvertreters Siegfried Ludwig. 1977 bis 1979 leitete Dr. Kern das Amtsinspektorat und vertrat gleichzeitig als Obmann der Dienststellenpersonalvertretung NÖ Landhaus die Interessen der Landesbediensteten. Mit knapp 40 Jahren wurde er im September 1979 zum Landesamtsdirektorstellvertreter bestellt, mit 1. Jänner 1987 erfolgte die Bestellung zum Landesamtsdirektor.

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