ÖBB: Erstes vorläufiges Ergebnis des Unfallherganges Klagenfurt-Waidmannsdorf

Soeben wurden die Einvernahmen und Protokolle von den ÖBB ausgewertet und analysiert. Aufgrund der Aussagen und vorläufigen Kontrollen konnte folgender Unfallhergang nachkonstruiert werden.

- Gestern um 18.27 Uhr hat der 40-jährige Peter Krobath aus Klagenfurt trotz geschlossenem Schranken und aktiver Warnblinkanlage den Bahnsteig in der Waidmannsdorfer Straße mit dem Fahrrad passieren wollen. Er wurde vom herannahenden Zug 739 von Bruck a. d. Mur nach Villach erfaßt und zur Seite geschleudert und verstarb an der Unfallstelle.

- Um 18.33 Uhr hat ein Passant die Polizei benachrichtigt.

- Um 18.41 Uhr meldete die Polizei den Vorfall beim Hauptbahnhof Klagenfurt.
Die ÖBB haben sofort den Streckenabschnitt gesperrt.

- Um 18:40 Uhr ist der Zug 4247 aus Klagenfurt Richtung Krumpendorf abgefahren und hat um 18:41 Uhr - genau zum Zeitpunkt als die Sperre verhängt worden ist - die Unfallstelle passiert.

Der Unfallhergang zeigt, dass alle Maßnahmen, die ergriffen worden sind, auch richtig funktioniert haben. Der Zug 4247 hatte eine Minute vor Benachrichtung des Bahnhofes durch die Polizei den Bahnhof Klagenfurt bereits verlassen.

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