Laska: Neues Wiener Jugendschutzgesetz kommt

Wien, (OTS) Das derzeitige Jugendschutzgesetz sei von der Realität der Jugendlichen "so weit entfernt, wie kaum ein anderes Gesetz", kündigte Vizebürgermeisterin Grete Laska Dienstag im Pressegespräch des Bürgermeisters Änderungen im Wiener Jugendschutzgesetz an. Diese Änderungen sollten z.B. dort
erfolgen, wo, wie bei den Vorschriften über die Ausgehzeiten, die Regelungen nicht mehr zeitgemäß seien. Ein neues Wiener Jugendschutzgesetz solle u.a. dem Schutz der Jugendlichen auch im Hinblick auf neue Technologien dienen, solle aber auch den Erziehungsberechtigten klar machen, dass sie sich ihrer Verantwortung nicht entziehen könnten und auch den Jugendlichen ihre Grenzen deutlich machen. Die Arbeiten am neuen Wiener Jugendschutzgesetz werden, so Laska, in einer Arbeitsgruppe gemeinsam mit Niederösterreich und dem Burgenland aufgenommen. Zumindest mit diesen beiden Nachbarländern wolle Wien gemeinsame Regelungen finden. "Ich werde weiter darauf drängen, österreichweit zu einem gemeinsamen Gesetzeswerk zu kommen" unterstrich Laska, fügte aber hinzu, sie glaube nicht, dass dies derzeit bundesweit möglich sei - vor allem, wenn man die Vorstellungen der FPÖ sehe, die im Jugendbereich "zurücknehmen und zurücknehmen" wollten, was zu einer Kriminalisierung von Eltern
und jungen Menschen führe. (Schluss) hrs/bs

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