Kontrollamtsbericht: Maßnahmen wurden bereits getroffen

Wien, (OTS) Zu den Aussagen des Vorsitzenden des Wiener Kontrollausschusses, Gemeinderat Günter Kenesei, und des stellvertretenden Vorsitzenden, Gemeinderat Dr. Wilfried Serles, stellte die Geschäftsgruppe Gesundheits- und Spitalswesen am Dienstag folgendes fest:

Die Kritik des Kontrollamtes der Stadt Wien an der Nebenbeschäftigung von beim Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) tätigen Ärzten beim Kuratorium Psychosozialer Dienste (PSD) bezieht sich auf die Jahr 1997/98. Schon damals wurden von beiden Dienstgebern, KAV und PSD, entsprechende Konsequenzen gezogen, die seither eine lückenlose Kontrolle der korrekten Dienstzeiten ermöglichen.

Die vom Kontrollamt kritisierten baulichen Mängel bei den städtischen Krankenanstalten betreffen vor allem die Bereiche Operationssäle, Pathologien und Küchen. Unabhängig vom Bericht des Kontrollamtes läuft bereits seit Jahren ein umfangreiches Investitionsprogramm zu Modernisierung gerade dieser Bereiche. Durchschnittlich investiert der KAV jährlich 2,5 Milliarden Schilling in bauliche Maßnahmen. Noch heuer wird Europas modernste Pathologie im Kaiser Franz Josef-Spital mit einem Kostenaufwand
von 260 Millionen Schilling fertiggestellt, in Planung ist der
Umbau des Zentral-OP im Wilhelminenspital (70 Millionen) und der OP-Zubau zum "Pavillon Austria" im Pulmologischen Zentrum auf der Baumgartner Höhe. Die Kosten für diesen Zubau betragen rund 250 Millionen Schilling.

Zu den Vorwürfen bezüglich der Organisation des "Zentralen Einkaufs" für medizinische Bedarfsgüter teilte der KAV mit, dass derzeit der Übergang vom "freiwilligen" Zentralen Einkauf zu einem "verpflichtenden" zentralen Einkauf vorbereitet werde. (Schluss)
nk

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