Petrovic an Demonstranten: Nicht von FPÖ provozieren lassen

Prinzhorn und Westenthaler sind des Parlaments unwürdig

Wien (OTS) "Die FPÖ hat ihren politischen Aufstieg mit Polarisierung erreicht und zielt jetzt offenbar darauf ab, die friedlichen Demonstrationen in der Absicht zu verunglimpfen, die Stimmung aufzuheizen", kommentiert die stv. Klubobfrau der Grünen, Madeleine Petrovic, die jüngsten Ausfälle von FPÖ-Politikern. Daher sei es jetzt besonders wichtig, daß das 'andere Österreich' in Stil und Ausdruck in der Sache hart und bestimmt, aber gewaltfrei und friedfertig bleibt. Haider merke, daß die Stimmung gegen diese Regierung und den Scharfmacher FPÖ kippt und trachte offenbar durch Provokationen unbedachte Gegenreaktion zu provozieren. "Verhetzung und Polarisierung sind politische Un-Mittel, der sich nur die FPÖ bedient. Der Protest soll weitergeführt werden, aber mit einem äußerstem Maß an Korrektheit. Auch FPÖ-Politiker müssen überall auftreten können. Es soll ihnen ausschließlich mit Worten entgegengetreten werden. Ihre Provokationen sollen ins Leere gehen. Das muß der Stil des 'anderen Österreich' sein", so Petrovic.

"Die verbalen Ausfälligkeiten des Polit-Rabauken Westenthaler mögen in einem dunstigen Burschenschafter-Lokal noch durchgehen, eines Klubobmanns sind sie unwürdig. Sie schaden massiv dem Ansehen des österreichischen Parlaments", kritisiert Petrovic weiters die Auslassungen Westenthalers zur gestrigen Großdemonstration. Westenthaler beleidige in einem unterträglichen, zugleich aggressiv-hilflosen Stil jene 300.000 Österreicherinnen und Österreicher, die gestern genau gegen eine derartige Sprache und Politik auf die Straße gegangen sind, so Petrovic.

"Die Politiker der FPÖ beweisen täglich, daß die Sanktionen der EU gegen diese Regierung zu Recht verhängt wurden, denn sie kennen keine Abgrenzung hin zum Rassismus. So hat der 2. Nationalratspräsident am vergangen Freitag seine rassistischen Hormonaussagen in der ZiB 2 wiederholt und bestätigt. Wo bleibt die Reaktion von Parteiobmann Haider, der in einem solchen Fall Prinzhorn aus der Partei ausschließen will?", fragt Petrovic. "Einmal mehr wurde bestätigt: Prinzhorn und Westenthaler sind keine würdigen Vertreter des österreichischen Parlaments und schaden täglich dem Ansehen Österreichs", so die stv. Klubobfrau abschließend.

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