Nur sieben freiheitliche Spitzenpolitiker zahlten in FP-Sozialfonds ein

Minister Sickl und Schmid waren von Regelung ausgenommen

Wien (OTS) - 60.000 Schilling netto, der Rest für die Armen des Landes. So verlangt es die FPÖ angeblich von allen Funktionären -außer dem neuen Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, haben im Jahr 1999 aber nur sieben Spitzenpolitiker der FPÖ tatsächlich in den Sozialfonds eingezahlt. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr damit nur rund 52.000 Schilling im Monat zusammen. Den Löwenanteil davon spendete Parteichef Jörg Haider gemeinsam mit seinem Kärntner Landesrat Mathias Reichold. Beide überwiesen monatlich 15.000 Schilling. Die restlichen Einzahler: Der Kärntner FP-Landesrat Karl Pfeifenberger (11.000 Schilling), der niederösterreichische Landesrat Ewald Stadler (3.551 Schilling), die oberösterreichischen Landesrätin Ursula Haubner (5.000 Schillinge) sowie ihr Kollege Hans Achatz (3.000 Schillinge). Auch der Vorarlberger Landeshauptmannstellvertreter Hubert Gorbach hat nach eigenen Angaben eingezahlt. Wieviel genau will er aber nicht sagen:
"Das müssen Sie mir schon selber überlassen." Ausnahmen gab es im vergangenen Jahr unter anderem für die derzeitige Sozialministerin Elisabeth Sickl. Als Kärntner Landesrätin war sie von der Regelung ausgenommen, da sie sich sonst keinen Geschäftsführer für ihr Schloß in Sirnitz leisten hätte können. Auch Infrastrukturminister Michael Schmid kam in seiner Zeit als steirischer Landesrat - aufgrund von Unterhaltszahlungen an seine Frau und Kinder - unter der 60.0000 Schilling Grenze zu liegen.

Rückfragehin: Simon Kravagna Tel.: 06765386781

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