"profil": Laut KSV "Hinweise auf Betrug" bei Passer- Konkurs

Ehemann der Vizekanzlerin steht im Verdacht, Gläubiger hintergangen zu haben

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in
seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, könnte
der Ehemann von FPÖ-Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer
bald Probleme mit der Staatsanwaltschaft bekommen.
Gegen Michael Passer ist derzeit ein
Privatkonkursverfahren beim Bezirksgericht Hall in Tirol
anhängig.

Passer schuldet einem Bankenkonsortium rund 70
Millionen Schilling. Laut Auskunft des
Kreditschutzverbandes von 1870 bot Passer nun eine
Barquote von 2,5 Millionen Schilling an. Der KSV vermutet
nun, dass der Steuerberater Passer seinen aufwendigen
Lebensstil durch verdeckte Einkünfte finanzierte. Ein
hochrangiger KSV-Funktionär gegenüber "profil": "Herr
Passer hat bei der Konkurseröffnung vor Gericht erklärt,
dass er kein Vermögen hat. Wir haben aber Hinweise, dass
das nicht stimmt. Das wäre Betrug." Der Gläubigervertreter
will nun bei der Justiz eine Sachverhaltsdarstellung
einbringen.

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