ARBÖ: Rien ne va plus auf den Transitrouten in Westösterreich

Semesterferienwechsel, Urlauber und Schneefall sorgen für über 100 Kilometer Stau

Wien (ARBÖ) - Das Ende der Semesterferien in den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Tirol, Vorarlberg und sowie der Beginn der heißersehnten schulfreien Zeit in Oberösterreich und Salzburg sorgten heute vormittag für erhebliche Probleme auf den Transitrouten in Westösterreich. Viele deutsche Urlauber, die es nach Hause zog, verschärften die Situation zusätzlich. Betroffen waren vor allem die Bundesländer Tirol, Vorarlberg und das benachbarte Bayern.

Bayerns Autobahngendarmerie berichtet von der A8, Verbindung München-Salzburg zwischen München-Brunnthal und Irschenberg von über 30 Kilometer zähfließendem Verkehr in Richtung Österreich. Bereits auf der A99, Umfahrung München, mußten sich die Autofahrer in einem 20 Kilometer langen Stau in Geduld üben. Aber auf der A93, Kufstein-Kiefersfelden, standen die Fahrzeuge im gesamten Verlauf von 20 Kilometern still. In der Gegenrichtung reichte der Stau 18 Kilometer in Richtung Grenze Kufstein-Kiefersfelden zurück. Im weitern Verlauf sorgte ein Unfall bei Bad Reichenhall auf der A8, München-Salzburg, für einen 5 Kilometer langen Rückstau in Richtung bayerischer Metropole. "Grund für dieses Verkehrschaos, daß eine Staulänge von insgesamt 80 Kilometern mit sich brachte, ist der Urlauberschichtwechsel unserer deutschen Nachbarn", weiß Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.
Auch auf Tirols Transitstrecken hieß es viel Geduld in diversen Staus aufbringen. Spitzenreiter in der Staustatistik war gegen Mittag die A12, Inntalautobahn. Vor der Grenze Kufstein-Kiefersfelden kam es auf Grund der Rückreise vieler Deutscher zu einem 13 Kilometer langen Rückstau. Mit 5 Kilometer Stau Richtung Inntalautobahn schlugen sich die Verkehrmassen bei Stumm auf der B169, Zillertaller Bundesstraße zu Buche. Leichter Schneefall und Schneefahrbahn sorgten auf der B188, Silvretta Bundesstraße, für erhebliche Probleme. Immer wieder blieben Fahrzeuge auf der Schneefahrbahn hängen und blockierten den Verkehr. In Folge kam es im gesamten Verlauf zu insgesamt 10 Kilometer Stau. Ebenfalls mit stillstehenden Blechlawine und zähem Verkehr mußten Autofahrer, die B179, Fernpaß Bundesstraße, benutzen rechnen. In Fahrtrichtung Landeck wurden die Fahrzeug nur mehr blockweise durch den Lermooser Tunnel geschleust.

Salzburgs Autofahrer mußten vor allem auf der A10, Tauernautobahn mit erheblichen Verkehrsproblemen rechnen. So hieß es in Richtung Salzburg bei Bischofshofen viel Geduld in kilometerlangen Blechschlangen, die sich nur mehr im Schritttempo weiterbewegten auf bringen. Autofahrer, die in Richtung Pongau zum Schifahren untwerwegs waren kamen zwischen Hallein und der Ausfahrt Bischofshofen ebenfalls nur sehr langsam voran. Ein Unfall, in den insgesamt 14 Fahrzeug verwickelt waren, sorgte auf der A1, Westautobahn, bei Wallersee in beide Richtungen für erhebliche Staus. Wie der ARBÖ berichtet, war die Autobahn sogar kurzfristig gesperrt.

Relativ glimpflich kamen Autofahrer in Vorarlberg davon, so ARBÖ-Sprecher Matthias Eigl. Lediglich vor dem Pfändertunnel in Bregenz un dem Ambergtunnel in Feldkirch kam es immer wieder zu kurzen Staus in beide Richtungen. Diese ereichten ein Ausmaß von jeweils 2 Kilometern.

(Forts. mögl.)

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