"profil": Schmidt: "Barmüller hätte meine Stimme"

Schmidt für Befristung der EU-Sanktionen

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag
erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins
"profil" nimmt die Bundessprecherin des Liberalen
Forums Heide Schmidt zu ihrem anlässlich des am
kommenden Wochenende stattfindenden Bundesforums
der Liberalen bevorstehenden Abschied von der
Parteispitze Stellung.

Nach der Absage von Christian Köck spricht sich Schmidt
im "profil"-Interview für den steirischen Ex-
Abgeordneten Thomas Barmüller als neuen
Bundessprecher aus. Schmidt: "Barmüller hätte eine
sichere Mehrheit und auch meine Stimme."

Für Schmidt sollte ein neuer Bundesprecher die Liberalen
auch in die nächste Wahl führen: "Es wäre sinnvoll, dass
die Person, die die Partei in einer schwierigen Phase
ordnet, auch Spitzenkandidat oder Spitzenkandidatin
wird."

Zu ihrer eigenen Zukunft sagt Schmidt: "Ob ich selbst
überhaupt kandidiere, ist nicht entschieden. Ich schließe
das aber nicht aus."

Die von den 14 EU-Staaten gegen Österreich verhängten
Sanktionen hält Schmidt für angemessen: "Wenn die EU
ihre Werte und die Botschaften des Herrn Haider ernst
nimmt, ist die Reaktion eine logische Konsequenz." Die
Reaktionen, so Schmidt, "waren aber vielleicht nicht
ausreichend überlegt. Klüger wäre es gewesen die
Sanktionen zu befristen. Es wird schwer möglich sein, die Maßnahmen eine ganze Legislaturperiode durchzuhalten,
und für Österreich wäre das auch ein großer Schaden."

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