Dirnberger: Für Pharmig sind 300 Millionen ein "geringes" Defizit

Steigende Gewinne der Pharmakonzerne und Ausgaben der Krankenkassen für Medikamente gehen Hand in Hand

Wien (OTS) - Welcher Geist bei den Pharmakonzernen herrscht, zeigt die heutige Wortmeldung des Pharmig-Geschäftsführers Dkfm. Geisler (APA-OTS 225) zu den Ausgaben der Krankenkassen. Geisler spricht vom "geringen Defizit" der Kassen. Dazu stellt AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) fest, dass alleine die NÖ-Gebietskrankenkasse 1999 ein Defizit von 300 Millionen verzeichnet hat und im offiziellen Budgetplan für das heurige Jahr eines von 900 Millionen erwartet.

Es stellt sich blind, wer den Zusammenhang zwischen steigenden Gewinnen der Pharmakonzerne und Defiziten der Krankenkassen leugnet. So betrug 1999 der Gewinnzuwachs der Firma Novartis 11 Prozent, während die Ausgaben der Krankenkassen für Medikamente um 15% gestiegen sind. "Diese Parallelität ist kein Zufall", unterstreicht Dirnberger.

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