Gründler: "Gewerkschaftsvertreter gefährden Sozialpartnerschaft"

Gewerkschafter verweigerten Teilnahme an Expertengesprächen über dringend notwendige Reformen im Pensionssystem

Wien(PWK) Vertreter der Gewerkschaften haben heute, Freitag, angekündigt, die Teilnahme an Expertengesprächen über die geplante Pensionsreform zu verweigern. Sie begründeten dies damit, dass die "gemeinsame Geschäftsgrundlage" für solche Gespräche fehle und es den politischen Experten der Arbeitnehmervertreter nicht zugemutet werden könne, daran teilzunehmen.

Manfred Gründler, stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, hält diese Vorgangsweise von Seiten der Gewerkschaftsvertreter für mehr als bedenklich: "Die Gesprächsverweigerung der ÖGB-Experten stellt in letzter Konsequenz das Modell der Sozialpartnerschaft in Österreich in Frage. Sie bekunden damit aber auch ihre Ablehnung zur Absicht der Wirtschaft, die Sozialpartnerschaft zu einer zeitgemäßen Zukunftspartnerschaft weiterzuentwickeln. Auch in schwierigen Situationen hat die Wirtschaft auf Expertenebene das Gespräch mit den Gewerkschaftsvertretern grundsätzlich nie verweigert. Ich appelliere daher an die Arbeitnehmervertreter, nicht alle Gesprächsbrücken hinter sich abzubrechen, die Dialogkultur der Sozialpartnerschaft nicht zu zerstören und die Expertengespräche über notwendige Pensionsreformen aufzunehmen." (RH)

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