GPA-Jugend: Soziales Gruselkabinett öffnet seine Pforten!

Verschlechterungen für Lehrlinge werden abgelehnt

Wien (GPA/ÖGB). Mit einer Straßenaktion machten heute die Jungen Angestellten in der Gewerkschaft der Privatangestellten vor dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit auf die sozialen Ungerechtigkeiten im Regierungsprogramm aufmerksam.++++

”Wir wollen mit dieser Aktion zeigen, dass eine Verschlechterung der sozialen Rahmenbedingungen, vor allem auch für Jugendliche, mit uns nicht machbar ist”, steckt Alexander Prischl, Jugendsekretär der GPA den Rahmen klar ab.

Neben den geplanten Verschlechterungen im Bereich der Pensionen, des Urlaubsrechtes und der Karenzgelregelung stoßen vor allem die geplanten Maßnahmen im Bereich der Lehrlinge auf massive Ablehnung.

”Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie Unternehmen weiter Milliardenförderungen für die Ausbeutung von Lehrlingen als billige Hilfskräfte bekommen und auf der anderen Seite 7.000 Jugendlichen durch die Aufkündigung der NAP-Maßnahmen jede Perspektive genommen wird”, so Alexander Prischl weiter.

Durch die Eröffnung des Gruselkabinetts und einer ”jugendfreien Zone” möchten die Jungen Angestellten zeigen, welches Denkmuster in der Regierung Platz gegriffen hat.

Auch den im Raum stehenden Änderungen bei Lehrberufen, wie zum Beispiel einer Verschlechterung der Lehre im Einzelhandel, wird man entsprechend entgegentreten.

”Sollte diese Art der Politik gegen die Interessen jugendlicher ArbeitnehmerInnen und Lehrlinge weiter geführt werden, werden sich die Verantwortlichen auf Aktionen dieser Art in Zukunft öfters einstellen müssen”, stellt Jugendsekretär Prischl die Rute ins Fenster. ”Wir sind zu jedem konstruktiven Gespräch bereit, werden aber wissen, zum richtigen Zeitpunkt die Schuldigen vor den Vorhang zu holen”, so Alexander Prischl abschließend.

ÖGB, 18. Februar 2000, Nr. 94

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