Erber: Schüler-Demo nimmt Nicht-Demonstranten Chance auf Unterricht

Extremismus und Polarisierung als schlechter Dienst an der Demokratie

St. Pölten (NÖI) - "Bei allem Verständnis und Respekt vor dem freien Demonstrationsrecht, muß zur heutigen, aus dem SP-Umfeld organisierten Schüler-Demo folgendes festgehalten werden: Für die Schülerinnen und Schüler, die nicht an der Demonstration teilnehmen, war heute vielfach ein regulärer Unterricht nicht möglich. Es ist nicht einzusehen, dass ein Teil der Schüler vor den Demonstrations-Karren gespannt wird und der andere Teil dadurch auf der Strecke bleibt", stellte heute JVP-NÖ-Obmann LAbg. Toni Erber fest. ****

Erber warnt in diesem Zusammenhang davor, daß die Kundgebungen von gewaltbereiten "Berufs-Demonstranten" mißbraucht werden. "Extremismus - egal ob von links oder rechts - ist strikt abzulehnen. Eine derart klare Distanzierung würde auch der SPÖ und den Grünen einmal gut tun. Gleichzeitig hoffe ich, daß sich jene mehrenden Hinweise, wonach Schüler und Demonstranten für die Teilnahme bezahlt würden, als haltlos erweisen", so Erber.

Gefordert seien nun auch die Lehrer: "Ich appelliere an die Lehrer, an das zentrale Wesen der Demokratie aufmerksam zu machen und zunehmender Polarisierung entgegenzuwirken. Ein Verdammen demokratisch gewählter Mehrheitsverhältnisse ist kein guter Dienst an der Demokratie", so Erber.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Presse
Tel.: 02742/9020 DW 140

VP Niederösterreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NNV