24,8 Milliarden Schilling für den Gewässerschutz Molterer lobt Bemühungen der Wirtschaft zur Verbesserung der Wassergüte - 81% der Fließgewässer in Güteklassen I und II

Wien (PWK) - Die langfristigen intensiven Bemühungen zur Verbesserung der Gewässerqualität in Österreich haben sich gelohnt. 1998 bewegten sich bereits 81 Prozent der heimischen Fließgewässer in den Güteklassen I ("sehr gut") oder II ("gut"). (1995: 72, 1988: 66, 1966: 64 Prozent). Aufgrund der umfassenden Maßnahmen im Abwasserbereich haben auch die Seen eine "gute" bis "sehr gute" Wasserqualität erreicht. Weiters ist die Abwassererfassung und -reinigung in Österreich weit fortgeschritten.

Anlässlich der Vorstellung des Gewässerschutzberichts 1999 im Parlament lobte der neue Umweltminister Wilhelm Molterer insbesondere die Bemühungen der Wirtschaft zur nachhaltigen Verbesserung der Wasserqualität. In den Jahren 1995 bis 1999 wendete die österreichische Industrie 89,7 Milliarden Schilling für den Umweltschutz auf. Davon entfielen 24,8 Milliarden oder 27,7 Prozent auf den Gewässerschutz.

Derzeit sind 81,5 (1995: 75,5) Prozent der Österreicher an öffentliche Abwasserreinigungsanlagen angeschlossen. Das Abwasser wird dabei praktisch zur Gänze biologisch gereinigt. Der Rest der Bevölkerung reinigt die Abwässer in dezentralen Hauskläranlagen und Senkgruben.

Auf betrieblicher Ebene werden hohe Investitionen zur Errichtung von Kläranlagen sowie zur Optimierung des Wassermanagements, wie z.B. durch Schaffung prozessintegrierter Kreislaufführungen, getätigt. Trotz steigender Produktion sinkt der Wasserverbrauch der Industrie kontinuierlich. So ist der Anteil der Industrie am gesamten Wasserverbrauch im Zeitraum 1985 bis 1995 von 24 auf 21 Prozent zurückgegangen. Immer mehr Industrieunternehmen setzen wirkungsvolle Maßnahmen zur Reduktion des Wasserverbrauchs.

Nach Meinung der Wirtschaft sind die Probleme des Gewässerschutzes -wie die jüngste Katastrophe in Rumänien deutlich zeigt - nicht nur national zu betrachten und zu lösen. (hp)

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