Kurt Stimmer feiert seinen 70. Geburtstag

Wien, (OTS) Kurt Stimmer, langjähriges Mitglied des Presse-und Informationsdienstes der Stadt Wien - u.a. Pressereferent von Bürgermeister Leopold Gratz und Gründer und jahrelanger Chefredakteur der Mitarbeiterzeitung "Wien aktuell" - wird am 24. Februar 70 Jahre alt. Er absolvierte das Währinger Gymnasium und arbeitete nach kurzer Tätigkeit als Bibliothekar ab 1950 hauptberuflich als Journalist. Von 1970 bis 1995 war er im Presse-und Informationsdienst der Stadt Wien tätig. Mit Entschließung des Bundespräsidenten vom 4. Dezember 1980 wurde ihm der Berufstitel "Professor" verliehen.****

Neben zahlreichen Beiträgen für Zeitungen, Zeitschriften und den ORF stammen aus seiner Feder die folgenden Publikationen: "150 Jahre Wiener Stadtbauamt" (gemeinsam mit Rudolf Gerlich), "40
Jahre SPÖ-Wien. 1945-1985" (ein reich illustrierter Beitrag anlässlich der 40. Wiederkehr des Endes des Zweiten Weltkrieges
und der Neugründung der Wiener SPÖ, der jedoch die Geschichte der Arbeiterbewegung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts berücksichtigt). Ebenfalls reich illustriert ist sein im Auftrag des Bildungsausschusses der Wiener SPÖ herausgegebener Stadtführer "Die Arbeiter von Wien", in dem, nach Bezirken und Adressen geordnet, Bezüge zur Geschichte der Wiener Arbeiterbewegung hergestellt werden. Gemeinsam mit Bruno Engelbrecht
veröffentlichte Kurt Stimmer einen Wien-Bildband. Stimmer schrieb weiters eine Biografie der einstigen Vizebürgermeisterin und Bundesministerin Gertrude Fröhlich-Sandner, gemeinsam mit Michael Ludwig gestaltete er ein Würdigungsbuch zum 70. Geburtstag von Leopold Gratz. 1999 erschien sein Buch "Wien 2000 - Wiens
kommunale Entwicklung seit 1945".

In breiteren Kreisen der Wiener Heimatforscher und interessierter Laien bekannt geworden sind die teils im Verlag
Kurt Mohl, teils im Compress-Verlag erschienenen, vom Ehepaar Christine Stimmer-Klusacek und Kurt Stimmer gemeinsam
geschriebenen Bezirksbücher "Meidling", "Hietzing", "Rudolfsheim-Fünfhaus", "Erdberg", "Leopoldstadt", "Ottakring", "Döbling", "Währing", "Josefstadt", "Meidling 2", "Penzing" und "Simmering", in Nachfolge der heute schon recht selten gewordenen Heimatbücher von Lehrer-Arbeitsgemeinschaften aus den Zwanzigerjahren. Bei nachgewiesenem, zunehmendem Interesse an der Lokalgeschichte
füllen diese Bände eine echte Lücke auf dem Buchmarkt. Im Unterschied zu den Büchern der Zwanzigerjahre sind sie journalistisch aufgelockert und daher leichter zu lesen; der
Inhalt wurde gestrafft und selbstverständlich bis auf die
Gegenwart aufgearbeitet. Ein weiteres gemeinsames Buch mit seiner Gattin Christine Klusacek trägt den Titel "Die Stadt und der Strom - Wien und die Donau".

Neben diesen heimatkundlichen Werken haben Christine Stimmer-Klusacek und Kurt Stimmer auch drei Bände "Dokumentationen zur österreichischen Zeitgeschichte" (nach Themen chronologisch geordnete, auszugsweise nachgedruckte Zeitungsartikel) herausgegeben. (Schluss) red/vo

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