WESTENTHALER: Linker Apparatschik als Verlegenheitslösung

SPÖ ist personell und inhaltlich am Ende

Wien, 2000-02-17 (fpd) - Den als linken Apparatschik bekannten, farblosen "ewigen Parteiangestellten" Gusenbauer als neuen SPÖ-Vorsitzenden zu nominieren, ist eine Verlegenheitslösung sondergleichen, stellte heute FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler zu diesbezüglichen Äußerungen von SPÖ-Abg. Karl Schlögl fest. ****

Die SPÖ vollzieht damit einen Linksruck, der sich gewaschen hat. Die wenigen Realos in der SPÖ haben damit eine schwere Niederlage gegen die linken Fundamentalisten hinnehmen müssen. "Offenbar ist jetzt schon das Küssen russischer Erde verbunden mit dem Ausspruch "Endlich in der Heimat" das Kriterium für den neuen SPÖ-Vorsitzenden", erinnerte Westenthaler an Gusenbauers Vergangenheit. Die SPÖ wolle offensichtlich wieder den Weg des radikalen Klassenkampfes einschlagen, der zu Destabilität und Verunsicherung des Landes führt. Die nunmehrigen SPÖ-Demonstrationen und die Besetzung des SPÖ-Vorsitzes mit einem verbalradikalen Vertreter der extremen Linken und ideologischen Alt-Moskau-Verehrer sind bereits die ersten Vorzeichen dafür.

Die heutige Entscheidung in der SPÖ - sofern sie sich nicht noch in den nächsten Minuten wieder ändert - zeigt, in welch schwerer Krise sich diese Partei befindet. "Die SPÖ ist inhaltlich und personell am Ende. Das einzige, was ihr bleibt, ist Verbalradikalität und die Mobilisierung der Straße", so Westenthaler abschließend.
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