Tourismusbranche nicht in politische Konflikte hineinziehen

BSO Kröll: "Wirtschaft muss funktionsfähig bleiben, auch im Interesse der hochwertigen Arbeitsplätze"

Wien (PWK) - Der Vorsitzende der Gastgewerbe-Gewerkschaft HGPD, Rudolf Kaske, wird aufgefordert, die funktionierende Tourismusbranche nicht unnötig in politische Konflikte hineinzuziehen. Primäres Anliegen aller Branchenvertreter muss es jetzt sein, dafür zu sorgen, dass die Betriebe funktionsfähig und die hochwertigen Arbeitsplätze erhalten bleiben, antwortete der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Hansjörg Kröll, auf die von Kaske bei einem Pressegespräch verkündete Absicht, mit dem Sozialpartner über den Regierungspakt nicht verhandeln zu wollen. Auch Kaske werde schließlich die politischen Realitäten zur Kenntnis nehmen müssen.

"Sparpläne tun immer weh. Wenn es ein Budgetdesaster gibt, geht allerdings kein Weg an einer Sanierung vorbei", sagte Kröll. Kaske habe bei seinen Ausführungen offenbar vergessen, deutlich darauf hinzuweisen, dass von dem von der Vorgängerregierung beschlossenen Steuerreformpaket 2000 hauptsächlich die Arbeitnehmer profitieren. Auch das von Gewerkschaftsseite als "asozial" verleumdete neue Regierungsprogramm hat, wie Kröll hervorhebt, genügend positive Seiten für die Arbeitnehmer und auch einige bittere Pillen für die Unternehmer.

Kröll forderte den Sozialpartner nochmals zur konstruktiven Zusammenarbeit zum Wohle der Mitarbeiter und der Unternehmer auf. Die Unternehmer könnten die Verantwortung für die Arbeitnehmer dann am besten wahrnehmen, wenn die Wirtschaft funktioniert. "Entweder sind wir beide Gewinner, oder beide Verlierer. Mit starker Rhetorik allein ist nichts erreicht. Es ist auch nicht möglich, sich einfach von der Entwicklung abzukoppeln." (hp)

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