FSG an Khol: Neue Vorschläge müssen auf den Tisch

Wien (FSG). Als "mehr als entbehrlich" bezeichnete heute der Bundessekretär der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, Karl Drochter, die Aussagen von ÖVP-Klubobmann Khol, wonach die "Signale von Seiten der sozialistischen GewerkschafterInnen - ‚keine Verhandlungen, sofort Demonstrationen‘ -befremdend seien.++++

Der ÖGB habe sich gestern in seiner Bundesvorstandssitzung zu den Regierungsplänen positioniert und neue Vorschläge gefordert. Das, was bis jetzt auf dem Tisch liege, sei in höchstem Maße unsozial. Belastungen für ArbeitnehmerInnen und Entlastungen für Unternehmen können vom ÖGB nicht hingenommen werden.

Die massiven Belastungen für ArbeitnehmerInnen, vor allem für ArbeiterInnen, Jugendliche, Arbeitslose, Kranke und Pensionisten stünden Entlastungen für Unternehmer, Bauern und Zinshausbesitzer -in Höhe von rund 20 Milliarden Schilling - gegenüber, wie ÖGB-Präsident Verzetnitsch deutlich aufgezeigt hatte.

Der ÖGB habe in einer umfassenden Resolution seine Forderungen für die ArbeitnehmerInnen präsentiert, der auch die Fraktion Christlicher Gewerkschafter zugestimmt habe. Es sei auch klar deponiert worden, dass der ÖGB immer gesprächsbereit ist. Jede Regierung werde daran gemessen, was sie bereit ist, für die ArbeitnehmerInnen zu tun. Vorrangiges Ziel sei es, das derzeitige Ungleichgewicht -Belastungen für die ArbeitnehmerInnen, Entlastungen für die Unternehmer - zu beseitigen.

FSG, 17. Februar 2000 Nr. 24

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