Pumberger: Inhalte bewerten - nicht die Namen!

Wien (OTS) - "Die Volkspartei wäre in Österreich nie eine Koalition mit der FPÖ eingegangen, wenn sie wirklich eine rechte Gesinnung hätte", sagte gestern der Präsident des oberösterreichischen Gemeindebundes Bürgermeister Günther Pumberger während der 32. Plenarsitzung des Ausschusses der Regionen in Reaktion auf die Diskussion zur Regierungsbildung in Österreich. Pumberger ist neben Bürgermeister Anton Koczur ein neugewähltes Mitglied des Ausschusses der Regionen. Im Ausschuss der Regionen hat Österreich zwölf Mandate. Neun Mandate entfallen auf die Landeshauptmänner der Bundesländer und drei Mandate auf die Gemeinden- und Städtevertreter. Am Beispiel der Charter für europäische Grundrechte machte Pumberger darauf aufmerksam, dass "diese Charta Landeshauptmann Haider auch unterschrieben hat. Daraufhin haben andere nur den Namen Haider gelesen und sofort abgelehnt. Niemand will einen Haider-Antrag zustimmen". Für Pumberger ist dies der falsche Weg: "Man soll die Inhalte bewerten und nicht die Namen der Personen die unterschreiben haben". Auch die derzeitige Hysterie rund um die FPÖ Regierungsbeteiligung verurteilt Pumberger:
"Man kann zwar gegen eine Person sein aber nicht gegen eine demokratisch gewählte Partei".

Abschließend sagte der Präsident des oberösterreichischen Gemeindebundes, dass "Österreich nicht über Nacht zu einem Naziland mutiert sei". hw

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