Gelungener Start von "University meets public" am polycollege Stöbergasse: Die Soziologin Helga Matuschek referierte über Fremdenfeindlichkeit in Österreich

Wien (OTS) - Mit dem Vortrag zum Thema "Fremdenfeindlichkeit in Österreich. Ursachen und Ergebnisse" im Rahmen der Kooperation "University meets public" zwischen der Universität Wien und den Wiener Volkshochschulen eröffnete Univ.-Prof. Dr. Helga Matuschek am polycollege Stöbergasse den Themenschwerpunkt zu "Integration und Migration".

Die Soziologin, die zu dieser Problematik seit Jahren intensive Forschungen betreibt, betont, daß Fremdenfeindlichkeit von Mythen und Bildern lebt, die wir von uns selbst und von den anderen, den "Fremden", machen. Die Diskrepanz von Mythen und Wirklichkeit könne anhand von Zahlen aus neueren Untersuchungen eindrucksvoll dargestellt werden. Auf diesem Weg sei z.B. das Vorurteil vom Kinderreichtum in Österreich lebender türkischer Familien zu entkräften. Zudem wüßten nur 25% der ÖsterreicherInnen, wieviele AusländerInnen tatsächlich in Österreich leben. Im Anschluß an die Ausführungen diskutierte das zahlreich erschienene Publikum mit der Vortragenden über Problemlösungsansätze und Möglichkeiten differenzierter Auseinandersetzung mit fremden Kulturen.

Die Reihe "Menschen in der Fremde. AusländerInnen in Österreich" wird am 23.Februar um 19 Uhr mit dem Vortrag des Wiener Soziologen Univ.-Doz.Dr.Josef Kytir "Europa braucht Zuwanderer. Braucht Europa Zuwanderer?" fortgesetzt.

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