Fall Marschall: Protest der Parlamentsredakteure

Resolution vom Vorstand einstimmig beschlossen

Wien (OTS) - Die Vereinigung der Parlamentsredakteurinnen und -redakteure erklärt sich uneingeschränkt solidarisch mit ihrem langjährigen Mitglied Gerhard Marschall und protestiert gegen das Vorgehen der Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN). Die Vereinigung schätzt Marschall als einen profunden Kollegen und lehnt die Vorgangsweise der OÖN - vor allem auch im Zusammenhang mit dem derzeitigen politischen Klima - ab. Der Fall Marschall stellt eine Gefährdung der journalistischen Unabhängigkeit dar, womit alle Journalistinnen und Journalisten des Landes - vor allem in den innenpolitischen Redaktionen - betroffen sind. Dies zeigt sich im Hinblick auf die Darstellung Marschalls, wonach ihm vom Herausgeber und vom Chefredakteur der OÖN bescheinigt worden sei, ein exzellenter Journalist zu sein und hervorragende Arbeit zu leisten, sein Stil habe aber negative Reaktionen bei den Lesern ausgelöst, "was man sich angesichts der neuen politischen Verhältnisse nicht mehr leisten könne".

Diese Resolution wurde Donnerstag vormittag in einer Vorstandssitzung der Vereinigung der Parlamentsredakteurinnen und -redakteure einstimmig beschlossen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Leopold Mayr,
Vorsitzender der Vereinigung
Tel.: 0664/203 93 05

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS