JVP14: Bezirkstreffen von Demonstration gestört

Belagerungszustand im Bezirksparteilokal der ÖVP Penzing

Wien14, 17.2.2000 Bei ihrem wöchentlichen Bezirksgruppentreffen sah sich die Junge ÖVP Penzing von einer Minute auf die andere mit einer bedrohlich wirkenden Situation konfrontiert. Plötzlich zog ein Zug von 400 bis 500 Demonstranten auf dem Weg von der Hütteldorfer Straße zur U4-Station Hietzing am Bezirksparteilokal der ÖVP Penzing vorbei, in dem die JVP14 gerade tagte. Auf den Rat der Polizei mußte das Bezirksparteilokal verriegelt und die Räume verdunkelt werden. Die Junge ÖVP Penzing zeigt zwar Verständnis für das Demonstrationsrecht, nicht aber für die Behinderung der Ausübung demokratischer Rechte politisch Andersdenkender.
Markus Kroiher von der Jungen ÖVP Penzing: "Für unsere jungen Mitglieder und jungen Interessenten, die an dem Treffen teilgenommen hatten, war die Situation alles andere als angenehm. Während ein Großaufgebot der Polizei das Bezirksparteilokal absicherte, waren von draußen wüste Beschimpfungen zu hören."
Die Junge ÖVP Penzing fordert zu einer Mäßigung in Worten und Taten auf. Kroiher: "Was ist das für ein Zustand, in dem eine politische Jugendorganisation ihre Treffen nur noch unter Polizeischutz abhalten kann ? Die Demonstranten, die hier so vehement auf ihre demokratischen Rechte, die Durchsetzung ihrer politischen Ansichten fordern, werden zur Kenntnis nehmen müssen, daß auch politisch Andersdenkende demokratische Rechte haben, das Recht haben, politisch aktiv zu sein."

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