Bundesjugendring verstösst gegen demokratische Richtlinien

Wien - Der österreichische Bundesjugendring, die Dachorganisation von 27 österreichischen Jugendorganisationen, verlässt den Weg der -statutarisch vorgeschriebenen - Überparteilichkeit.

Die am Samstag stattfindende Demonstration wird vom Generalsekretariat öffentlich unterstützt, ohne einen Vorstandsbeschluss bewirkt zu haben. Dieses Vorgehen ist für die Österreichische Kinderwelt unakzeptabel! Bundesobmann Gerald Stöllnberger: "Die Hauptaufgabe des Bundesjugendrings ist die Funktion als Clearingstelle der Fördermittel des Jugendministeriums. Daher sind Jugendorganisationen aller politischen Couleurs im ÖBJR vereint. Sollte der Bundesjugendring eine politische Stellungnahme zu einem jugend-relevanten Thema tätigen wollen, so ist wenigstens ein einhelliger Vorstandsbeschluss zu erwirken."

Die spontane Parteiergreifung ohne Mandat grenze an die Verhaltensweisen von totalitären Organisationen. Stöllnberger weiter:
"Eine derartige Missachtung demokratischer Spielregeln kann seitens der Österreichischen Kinderwelt nicht ohne Konsequenzen hingenommen werden."

Und auch Bundessekretär Boris Fahrnberger, Kinderweltvertreter im ÖBJR-Vorstand, schließt sich der Meinung des Bundesobmannes an: "Ich werde diese eklatante demokratische Fehlleistung bei der nächsten Vorstandssitzung zur Sprache bringen."

Die Kinderwelt wird mit befreundeten Kinder- und Jugendorganisationen Kontakt aufnehmen, um etwaige Konsequenzen zu beraten.

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