Glawischnig: Österreich muß bei Cyanid-Katastrophe helfen

Internationale Konzernhaftung Gebot der Stunde

"Gerade Österreich mit seiner Erfahrung von Lassing muß sich jetzt rasch dafür einsetzen, daß es zu einer Konzernhaftung kommt. Bei so schwerwiegenden Schädigungen der Umwelt, wie sie derzeit in Ungarn, Serbien und Rumänien durch das aus einer rumänischen Bergbaumine ausgelaufene hochgiftige Cyanid erfolgen, muß die Konzernzentrale haftbar gemacht werden können", fordert die Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig. "Es kann ja nicht so sein, daß die Gewinne privatisiert, die Schäden aber auf die Bevölkerung der betroffen Staaten überwälzt werden", begründet Glawischnig.

Es ist tragisch, daß Österreich aufgrund der internationalen Turbulenzen im Zusammenhang mit der blau-schwarzen Regierungsbeteiligung kaum Handlungsfähigkeit hat. Das ist doppelt bedauerlich, denn in Wien ist der Sitz der Internationalen Donaukommission, die für die Bewahrung und den Schutuz des Donauraumes zuständig ist. "Trotz der Selbstblockade Österreichs brauchen aber die betroffenen Staaten jetzt dringend die Unterstützung von den reichen Donauanrainerstaaten. Minister Molterer muß daher sofort handeln und vereinbarungsgemäß die Unterstützung Österreichs anbieten", so Glawischnig abschließend.

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