Internationale Offensive Wiens

Wien, (OTS) Aufgrund der aktuellen politischen Situation auf Bundesebene sind auch negative internationale Auswirkungen auf
Wien zu befürchten.

Das betrifft insbesondere:

o den Wien-Tourismus (den Kongresstourismus)
o den Wirtschaftsstandort Wien
o die Stellung Wiens als internationale Stadt und Ort der

politischen Begegnung

Ziel ist es daher, Wien im Ausland - insbesondere im EU-Raum sowie darüber hinaus in Nordamerika - im Rahmen einer Positivstrategie als weltoffene, internationale und
multikulturelle Stadt zu präsentieren. Darüber berichteten Bürgermeister Dr. Michael Häupl und der Sonderbeauftragte in Außenhandelsfragen Präs. Komm.Rat Walter Nettig Dienstag im Pressegespräch des Bürgermeisters.

Sie behandeln
o Die "Offenheit Wiens" (Sitz internationale Organisationen und

NGOs, kulturelle Vielfalt, Integrationsfonds etc.)
o Die "Aufarbeitung der Geschichte" (z. B. Jüdisches Museum,

Islamisches Zentrum, Lauder-Chabad-Schule, Eröffnung Holocaustmahnmal Judenplatz etc.)
o Internationales Engagement Wiens (internationale Hilfsmaßnahmen,

Flüchtlingshilfen und soziale Aktionen)
o Die Vorteile des Wirtschaftsstandortes Wien (Kombination von

"harten und weichen" Faktoren - Standortgunst, steuerliche Rahmenbedingungen, Infrastrukur, Lebensqualität, Sicherheit
etc.)
o Die Attraktivität als Tourismusdestination
o Die gute internationale Zusammenarbeit mit EU

Beitrittskandidatenländern (Städtekooperationen)****

Konkrete Aktivitäten

Die Aktivitäten Wiens werden sich in erster Linie auf ausgewählte EU-Hauptstädte sowie punktuell auch auf Destinationen in den USA beschränken.

Die Stadt Wien wird folgende konkrete Maßnahmen setzen:

I. Hauptstädtetour:

Auf Bürgermeisterebene sollen in der nächsten Zeit wichtige Europäische Hauptstädte wie Paris, Lissabon, Brüssel, London, Berlin und Rom besucht werden und Pressekonferenzen vor Ort stattfinden.

II. Schaltungen in ausländischen Medien:

Darstellung Wiens als internationale, politisch stabile Stadt mit Vorteilen für Wirtschaft und Tourismus in ausgewählten ausländischen Zeitungen.

III. Journalisteneinladungen nach Wien:

Journalisten ausgewählter ausländischer Medien (wie "Frankfurter Allgemeine", "Le Monde", "Herald Tribune" etc.)
werden nach Wien eingeladen. Dabei sollen auch verschiedene Gesprächskontakte vermittelt werden. Eine ähnliche Aktion hat sich im Vorfeld der österreichischen EU-Präsidentschaft bewährt.

IV. Gezielte Nutzung bereits bestehender bzw. geplanter Aktivitäten:

Folgende, bereits geplante, Termine sollen gezielt für die positive Darstellung Wiens auf internationaler Ebene genützt werden:

o Brüssel - Wien-Ball und Wirtschaftscocktail (26. Februar)
o Wien - Besuch des Athener Bürgermeisters Avramopoulos und

Unterzeichnung eines Stadttechnologieabkommens zwischen Wien und Athen (2./3. März)
o Cannes - MIPIM - Internationale Immobilienmesse - Wien-Empfang

(8. bis 11. März)
o Berlin - Internationale Tourismusmesse - WTV (11.-15. März)
o Boston - Biotechnologiekongress und Messe (26. bis 30. März)
o Israel - Besuch Bürgermeister Dr. Häupl (9. bis 12. April)
o Los Angeles - Festival on the Green (Anfang Juli)
o Berlin - Wien-Präsentation (Wirtschaft, Tourismus, Architektur)

(17. Oktober)
o New York - Festkonzert der Wiener Symphoniker vor den Vereinten

Nationen anlässlich der Millenniumsassembly (24. Oktober)
Chicago - Wien-Präsentation (Wiener Symphoniker, Wirtschaft) Nettig (7. November)

V. Verstärkte Aktivitäten des Tourismusverbandes:

Der Wiener Tourismusverband hat bereits eine offensive Imagekampagne eingeleitet, u. a. mit folgenden Maßnahmen:

o Informationen im Internet über eine eigene Homepage

(www.info.wien.at)
o Kontaktnahme mit rund 4000 Reiseveranstaltern weltweit
o Verstärkte Aktivitäten in Europa und Nordamerika, gemeinsam mit

der Österreich-Werbung durch Pressekonferenzen, Workshops und
auf Fachmessen z. B. in New York, Paris, Lyon, Lissabon, Rom Mailand, Stockholm, London, Toronto, Berlin, Hamburg,
Frankfurt, Stuttgart in den nächsten Wochen und Monaten.

VI. Sonstige Wien-Aktivitäten

Darüber hinaus sind alle Stellen der Stadt Wien mit Auslandsbezug angewiesen, die Kontakte mit ihren Partnern entsprechend zu intensivieren. Neben dem Tourismusverband betrifft dies vor allem auch

o den Wiener Wirtschaftsförderungsfonds
o das Wien-Haus in Brüssel
o die Wien-Repräsentanzen in Hong Kong und Tokyo
o die Compress-Büros in den osteuropäischen Nachbarstädten

Ergänzend zu diesen Aktivitäten soll eine Stadtaußenpolitische Deklaration Wiens die Stellung Wiens als internationale, weltoffene und tolerante Stadt bekräftigen und die Abgrenzung gegen Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus unterstreichen. (Schluss) tr

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