Schwarz Pharma mit höheren F&E-Investitionen ots Ad hoc-Service: Schwarz Pharma AG <DE0007221905>

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Im Zeitraum Januar bis Dezember 1999 stieg der Umsatz der Schwarz Pharma-Gruppe um 3,6% auf 1.380 Mio. DM (1998: 1.333 Mio. DM). Unter Berücksichtigung der im Juni 1999 verkauften ISIS Gruppe und bereinigt um die im April 1999 akquirierte spanische Tochter CEPA ergab sich ein Umsatzwachstum von 4,6%.

Die deutsche Schwarz Pharma-Tochter erreichte einen Erlösanstieg um ein Prozent. Unter Einbeziehung der verkauften ISIS-Gruppe gingen die deutschen Umsätze um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Auf den internationalen Märkten setzte die Schwarz Pharma-Gruppe ein Volumen von insgesamt 873 Mio. DM um (+10%). In den USA erzielte Schwarz Pharma unverändert 30% der Gruppenumsätze. Auf den europäischen Märkten stiegen die Umsätze um fast zwanzig Prozent. Träger dieses Wachstums waren neben der neuen Tochter in Spanien die Gesellschaften in Italien und Frankreich. Der internationale Anteil an den Gesamtumsätzen stieg somit von 60% in 1998 auf etwa 63% in 1999.

Ergebnis 1999: Steigende F&E-Aufwendungen und Einmaleffekte Der erfolgreiche Aufbau der Entwicklungspipeline führt zu einer deutlichen Ausweitung des F&E-Budgets. Die Aufwendungen in 1999 für Forschung und Entwicklung stiegen daher auch durch die im Dezember akquirierten Projekte um etwa ein Drittel deutlich überproportional zum Umsatz. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und das Ergebnis nach Steuern sind zudem von folgenden einmaligen Effekten gekennzeichnet, wie bereits im Bericht zu III. Quartal 1999 veröffentlicht: Das US-Geschäft lieferte im Gesamtjahr 1999 einen deutlich geringeren Ergebnisbeitrag. Hierzu führten neben rückläufigen Umsätzen margenstarker Produkte und hohen Einführungskosten vor allem eine Teilwertabschreibung auf immaterielle Wirtschaftgüter. In Deutschland fehlte im zweiten Halbjahr der Ergebnisbeitrag des verkauften Generikageschäfts. Die Markteinführungen des Herzkreislaufprodukts PROVAS und des ZNS-Produkts NARAMIG verursachten zusätzliche Kosten.

Der Erlös aus dem Verkauf des Generikageschäfts konnte diese Effekte nicht kompensieren. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging daher um 42% auf 119 Mio. DM zurück. Das Vorsteuerergebnis sank um 38% auf 115 Mio. DM. Das Ergebnis nach Steuern erreichte insbesondere aufgrund der steuerlich nicht abzugsfähigen Teilwertabschreibung in den USA wie bereits bekannt gegeben 16 Mio. DM (1998: 118 Mio. DM).

Der Cash-Flow vor Zinsen und Steuern (EBITDA) stieg um knapp ein Prozent auf 327 Mio. DM. Das Investitionsvolumen erreichte 227 Mio. DM (1998: 263 Mio. DM).

Der Vorstand wird eine ertragsabhängige Dividende von 0,50 DM je Aktie und eine Bonusdividende von 1,50 DM/Aktie, mit der die Aktionäre an dem Erlös aus dem Verkauf des Generikageschäfts beteiligt werden, vorschlagen; insgesamt somit 2,00 DM je Aktie. In Abhängigkeit von den jeweiligen Marktverhältnissen und im Rahmen der erteilten Ermächtigung durch die Hauptversammlung am 19. Mai 1999 wurden über die Börse 546.000 Schwarz Pharma-Aktien zurückerworben. Dieses Aktienrückkaufprogramm ist zum 31.12.1999 ausgelaufen. Die Schwarz Pharma AG wird die erworbenen Aktien zunächst im eigenen Bestand halten.

SCHWARZ PHARMA-Gruppe Jan.- Jan.- Veränd.
Dez. Dez.
Mio. DM US GAAP 1998 1999 in %

Umsatz 1.333,2 1.380,6 +3,6% Bereinigt um Akquisition/
Firmenverkauf +4,6%
- Inland 538,7 507,3 -5,8%
- Ausland 794,5 873,3 +9,9%

Operatives Ergebnis (EBIT) 204,9 119,0 -41,9%
Ergebnis vor Ertragsteuern 186,4 115,0 -38,3%
Ergebnis nach Steuern 118,0 16,1 -86,4%

Cash Flow vor Zinsen und 325,0 327,1 +0,6%
Steuern (EBITDA)
Investitionen 262,9 227,0 -15,1%

Ergebnis je Aktie (DM) 5,24 0,72 -86,3%
Dividende je Aktie (DM) 2,50 2,00 -20,0%

Anmerkung: vorläufige, untestierte Zahlenangaben

Die Schwarz Pharma AG (Sitz Monheim, Deutschland) entwickelt und vermarktet innovative Arzneimittel für bislang ungelöste medizinische Probleme. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Herz-Kreislauf, Zentrales Nervensystem und Urologie. Das Unternehmen verfügt über eine ausgeprägte internationale Präsenz mit Tochtergesellschaften in Deutschland, USA, Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Polen und Asien. Darüber hinaus existieren Lizenzabkommen über Schwarz Pharma-Produkte in 50 weiteren Ländern. Die Aktien der Schwarz Pharma AG werden an der Frankfurter und Düsseldorfer Börse gehandelt. Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.schwarzpharma.com

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