VEÖ neu - österreichischer Stromverband öffnet sich

Wien (OTS) - Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs hat seine Statuten geändert - altes Kuriensystem wurde abgeschafft - VEÖ öffnet sich für neue Mitglieder - umfassende Reorganisation der Fachausschüsse - Interessenvertretung der Stromunternehmen paßt sich den Vorgaben der Marktöffnung an.

Der VEÖ (Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs) hat sich einer umfassenden Statutenreform unterzogen. Nach Ende der Untersagungsfrist durch die Vereinsbehörde im Innenministerium sind die neuen Statuten nun offiziell in Kraft getreten.

Die wichtigsten Punkte der VEÖ-Reform sind: Der Name des Verbandes und die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft sind an die Terminologie der EU-Binnenmarktrichtlinie für Strom sowie jene des österreichischen ElWOG (Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz) angeglichen worden.

Der Name lautet neu "Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs"; die Kurzform bleibt unverändert VEÖ. Das dreifarbige Verbandslogo und das grafische Erscheinungsbild bleiben unverändert. Für ausländische Elektrizitätsunternehmen ist nun die Möglichkeit der Mitwirkung im VEÖ im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliedschaft eröffnet. So wie bisher können weiters auch sonstige inländische Unternehmen, die an einer fachlichen Zusammenarbeit im Rahmen der Elektrizitätswirtschaft interessiert sind, außerordentliche Mitglieder werden.

Das durch das zweite Verstaatlichungsgesetz vorgegeben gewesene sogenannte Kuriensystem (Einteilung der Mitglieder in Landesgesellschaften, Verbundgruppe, landeshauptstädtische und gemeindeeigene sowie in private und genossenschaftliche EVU) wurde abgeschafft.

Die Regeln über die Organe des VEÖ und deren Beschlußfassung wurden den neuen Gegebenheiten angepaßt. Der erwünschte Interessenausgleich wird durch das Erfordernis einer Dreiviertelmehrheit in der Generalversammlung und im Hauptausschuß -diese Gremien sind mit dem Aufsichtsrat einer Kapitalgesellschaft vergleichbar - sowie durch das Einstimmigkeitsprinzip im VEÖ-Präsidium als Leitungsorgan des VEÖ herbeigeführt.

Bei der Beschickung von Generalversammlung, Hauptausschuß und Präsidium - den Organen des VEÖ - muß auf eine angemessene regionale und strukturelle Vertretung Bedacht genommen werden. Damit soll dem Übergehen von Minderheitsinteressen vorgebeugt werden.

Am 7. Februar 2000 wurden der neue Hauptausschuß und das neue Präsidium konstituiert. Die Präsidiumsmitglieder sind: Präsident:
Gen.-Dir. Dkfm. Max Stockinger/ESG, Vizepräsidenten: Gen.-Dir. Dr. Rudolf Gruber/EVN, Vorst.-Dir. Dipl.-Ing. Hans Haider/Verbund, weitere Mitglieder des Präsidiums: Gen.-Dir.-Stv. Dipl.-Ing. Helmut Kastl/WIENSTROM, Vorst.-Dir. Dr.iur. Helmut Mayr/TIWAG, Dipl.-Ing. Franz Peter Pichler/Pichler-Werke Weiz und Vorst.-Dir. Baurat h.c. Dipl.-Ing.Dr. Herbert Schröfelbauer/Verbund.

Die modernen Bezeichnungen "Generalsekretär" und "Generalsekretariat" ersetzen im VEÖ die bisherigen Funktionsbezeichnungen "Geschäftsführer" und "Geschäftsstelle".

Die für die fachliche Betreuung der Mitglieder vorgesehenen Fachausschüsse wurden im Sinne einer kostensparenden und effizienten Arbeit reorganisiert. Statt bisher 19 wird es künftig nur noch 9 Fachausschüsse geben.

Mit den neuen Statuten, Organen und Fachausschüssen sollen die Hauptaufgaben des VEÖ - Lobbying, Expertenarbeit, Dienstleistungen für alte und neue Mitglieder sowie Kommunikation nach außen und innen - noch sparsamer, wirkungsvoller und praxisnäher als bisher erfüllt werden.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Verband der E-Werke Österreichs
Ernst A. Swietly
Tel.: (01) 505 17 27 /240

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVE/OTS