Liberale: Köck kandidiert nicht als Bundessprecher

Wien (OTS) - Christian Köck, der als wahrscheinlichster
Nachfolger Heide Schmidts als Bundessprecher der Liberalen galt, wird auf dem Ende Feber stattfindenden Bundesforum nicht für diese Spitzenfunktion kandidieren. Köck, der neben seinem Lehrstuhl an der deutschen Privatuniversität Witten auch einen Lehrauftrag in Harvard und eine Unternehmensberatungsfirma in Österreich hat, sehe sich nicht in der Lage, jenen Zeitaufwand für die Partei zu investieren, der in der augenblicklichen Situation nötig wäre, teilte heute die Bundessprecherin der Liberalen, Heide Schmidt, mit.

Die innerparteilichen Voraussetzungen, wie unter anderem die mangelnde Bereitschaft von Wiener FunktionärInnen, die einheitliche Rechtspersönlichkeit der Partei außer Streit zu stellen, ließen für die Zukunft Auseinandersetzungen erwarten, deren Auflösung man sich mit einer Intensität widmen müsse, die er neben seinen beruflichen Verpflichtungen nicht aufbringen könne.

Er werde sich weiterhin für das Liberale Projekt engagieren, zumal die augenblickliche politische Situation in Österreich das Bedürfnis nach Liberalismus verstärken und das Fehlen Liberaler im Parlament noch sehr schmerzlich bewusst machen werde. Er sei optimistisch, dass aus der gegenwärtigen Krise der Liberalen zum richtigen Zeitpunkt ein Neubeginn entstehen könne.

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