Viertelsgalerie-Idee ging von Mistelbach aus

Wiedereröffnung der "Blau-gelben" nach Zubau

St.Pölten (NLK) - Vor nunmehr 12 Jahren legte der Weinviertler Kulturbund in Mistelbach mit der Eröffnung der ersten Blau-gelben Viertelsgalerie im Barockschlößl die "zeitgenössische Schiene". Mittlerweile hat sich die Idee auch in den anderen Landesvierteln durchgesetzt. In Mistelbach wurde ein Zubau errichtet, um den mittlerweile stark gestiegenen Ausstellungsbedürfnissen junger Künstler gerecht werden zu können. Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop, die von Anfang an die Idee der Viertelsgalerie initiierte und mittrug, wird am kommenden Samstag, 19. Februar, die Wiedereröffnung der Viertelsgalerie vornehmen.

Die vergrößerte Viertelsgalerie in Mistelbach startet mit der Ausstellung "Landauf 2000", einem Überblick über die Bildende Kunst im Weinviertel heute. Auch diese Austellung knüpft an eine Tradition an: Schon 1990/91 gab es im Weinviertel die erste Ausstellung mit dem Titel "Landauf", auch damals eine Bilanz des zeitgenössischen Kunstgeschehens. Die überaus große Kreativität der Kunstschaffenden und Organisatoren in Mistelbach erwies sich nicht nur durch die zahlreichen Aktivitäten des Weinviertler Künstlerbundes und des "Museums M", sondern auch durch die Kulturvernetzung, die sich seit drei Jahren von Mistelbach aus über ganz Niederösterreich ausbreitete.

Die Viertelsgalerien begannen 1988 in Mistelbach mit ihrer Tätigkeit, ein Jahr später folgte eine Galerie in Zwettl, die sich aber derzeit auf "Herbergssuche" befindet, ein weiteres Jahr später entstand im Kulturhof Weistrach die Viertelsgalerie Mostviertel und 1998 in Bad Fischau/Brunn die letzte Viertelsgalerie im Industrieviertel.

Allen Galerien gemeinsam ist die Förderung junger Avantgardisten. Es werden aber auch auswärtige Künstler ausgestellt, die in der Region vorgestellt werden sollen. Hobbykünstler kommen nicht zum Zug.

Die Blau-gelbe Galerie in Wien - bis vor vier Jahren ein "Fenster" der NÖ Bildenden Künstler in der Bundeshauptstadt Wien - wurde mit der Übersiedlung der NÖ Landesverwaltung nach St.Pölten geschlossen. Eine kleine Präsentationsmöglichkeit in der Bundeshauptstadt gibt es aber auch weiterhin: Alljährlich wird in der "Galerie station3" des Berufsverbandes Bildender Künstler in der Mariahilfer Straße niederösterreichische Kunst geboten. Nach Konzeptkunst, Bildender Kunst und Fotokunst ist heuer Objektkunst an der Reihe.

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