Wassermessungen der "umweltberatung" in NÖ Hausbrunnen

Nur knapp 20 Prozent bakteriologisch und chemisch in Ordnung

St.Pölten (NLK) - Im Vorjahr hat "die umweltberatung" an 49 Wassermesstagen Wasserproben aus Niederösterreich analysiert und in den meisten Fällen persönliche Beratungen zur Sanierung des Hausbrunnens durchgeführt. Von den dabei gezogenen 481 Proben waren lediglich 89 und damit 18,5 Prozent sowohl bakteriologisch als auch chemisch in Ordnung.

Das häufigste Problem ist dabei laut "umweltberatung" die Verkeimung des Wassers, bedingt durch bauliche Mängel am Brunnen. Durch Sanierung und anschließende Desinfektion des Brunnens kann hier rasch Abhilfe geschaffen werden. Schwieriger gestaltet sich die Sanierung bei zu hohen Nitratwerten.

Obwohl die Nitratkonzentrationen im Trinkwasser in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgehen, weisen immer noch ca. 40 Prozent der Proben aus den Hausbrunnen zu hohe Nitratwerte auf. Nitrat, entstanden durch Überdüngung in Landwirtschaft und Gärten, undichte Kanalnetze oder schadhafte Senkgruben, wird im Boden gespeichert und oft erst nach Jahren durch versickernden Niederschlag ausgewaschen. Wer sich über die Qualität seines Brunnenwassers informieren will, kann sich an eine der sieben regionalen NÖ Umweltberatungsstellen in Pöchlarn, St.Pölten, Wiener Neustadt, Mödling, Amstetten, Zwettl und Hollabrunn wenden.

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