LR Knotzer: Täglicher Verkehrsinfarkt auf der Südautobahn ist bereits Realität

Studie belegt - A2 meistbefahrenste Straße in Österreich, umfassender Ausbau dringender denn je, Ersatzmaßnahmen für Pendler während Ausbau

St. Pölten, (SPI) - Die A2 im Bezirk Mödling ist der meistbefahrenste Straßenabschnitt Österreichs. Dies belegt die jüngste Verkehrszählung. Im Durchschnitt werden 155.832 Fahrzeuge gezählt -da kann selbst die berüchtigte Brennerautobahn nicht mit. "Das befürchtete Verkehrs-Horrorszenario ist damit eingetreten. Auf der Südautobahn zwischen Traiskirchen staut es sich beinahe jeden Tag, tausende Pendler kommen zu spät zu ihrem Arbeitsplatz und hunderte Lkw können ihren Lieferverpflichtungen nicht nachkommen. Derzeit ist nur ein vierspuriger Ausbau zwischen Guntramsdorf und Wien in Gang. Mittelfristig wird dies angesichts der aktuellen Verkehrszählungen aber nicht reichen. Die Südautobahn muss zumindest bis Traiskirchen vierspurig werden - und zwar in jeder Fahrtrichtung", fordert der Traiskirchner Bürgermeister, Landesrat Fritz Knotzer.****

Nachdem die jüngste Verkehrszählung das Verkehrsaufkommen und das drohende Chaos hinlänglich untermauern, sind zu den Ausbaumaßnahmen, aber auch zur Verkehrsberuhigung dringend flankierende Maßnahmen erforderlich, um den Pendlern Alternativen anzubieten. Die Sozialdemokraten schlagen daher eine Erweiterung der VOR-Kernzone bis in den Bezirk Mödling vor, während der Umbauarbeiten zwischen Guntramsdorf und Wien könnte sie sogar bis Baden reichen. Die Mehrkosten würden rund 80 Millionen Schilling jährlich betragen, für die das Land NÖ aufkommen müßte. "In den weiteren Jahren werden sich die Kosten vermutlich reduzieren, da immer mehr Menschen dieses günstige Angebot annehmen werden. Dadurch würde die Südautobahn entscheidend entlastet werden, nicht eingerechnet sind darin die Kosten, die sich die Wirtschaft und die Verwaltung durch die im Stau festsitzenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erspart", so LR Knotzer.

Weiters muß der zuständige NÖ-Landesverkehrsreferent Erwin Pröll mit seinem Wiener Gegenüber rasch Kontakt aufnehmen, um beispielsweise eine Taktverdichtung auf der Südbahn sowie auf der Badener-Bahn zu überlegen. "Die große Mehrzahl der Wien-Einpendler kommen aus dem Umland Wiens und dem Süden Niederösterreichs - zu befürchten ist, daß immer mehr Menschen aus dem Süden Schwierigkeiten haben werden, in Wien einen Arbeitsplatz zu bekommen. Welche Firma akzeptiert schon gerne tägliche Verspätungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ausmaß mehrerer Stunden", befürchtet Knotzer. Große Nachteile haben auch die Betriebe, die entlang der zentralen Verkehrsader Südautobahn liegen. Der wirtschaftliche Schaden der Staus ist enorm - und die Standortqualität entlang der Autobahn sinkt. "Mit der derzeitigen Situation rächen sich die Sünden der Vergangenheit, da seit mehr als zehn Jahren verabsäumt wurde, den vierspurigen Ausbau der A2 voranzutreiben", so LR Knotzer abschließend.
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