Farthofer: Entgingen NÖ-Bauern Millionen an Einnahmen durch "Butterskandal"?

Landwirtschaftsminister Molterer und NÖ-Agrarlandesrat Blochberger sollen umfassend Aufklärung geben

St. Pölten, (SPI) - Seit mehreren Jahren läuft in Österreich ein schwunghafter Handel mit geschmuggelter Billig-Butter aus Tschechien. Rund 3000 Tonnen sollen seit 1995 illegal die Grenzen passiert haben und auch in niederösterreichischen Unternehmen weiterverarbeitet worden sein. Besonders erschütternd ist, dass auch niederösterreichische Molkereien an den Geschäften beteiligt gewesen sein sollen. Dies alles berichtet die Tageszeitung KURIER in ihrer Ausgabe vom 8. Februar.****

"Diese Machenschaften gehören umfassend aufgeklärt. Es besteht der begründete Verdacht, dass der Niederösterreichischen Landwirtschaft und damit auch den Bauern in diesem Zusammenhang mit diesen Geschäften ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden ist. Der Schaden für die öffentliche Hand, der immer wieder den Verkauf von Agrarprodukten, darunter selbstverständlich auch Butter, ins Ausland stützt, wird mit bis zu 100 Millionen Schilling beziffert. Dies trifft jeden Steuerzahler, nicht nur die Bauern", so der Agrarsprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Erich Farthofer.

"Die NÖ Sozialdemokraten werden sich jedenfalls überlegen, eine Anfrage an LR Blochberger betreffend des eingetretenen Schadens sowie der involvierten Molkereien zu richten. Die Öffentlichkeit hat das Recht, hier umfassend Aufklärung zu bekommen. Auf Bundesebene wird wohl der alte und neue VP-Landwirtschaftsminister Molterer nicht umhinkönnen, seinerseits Aufklärung zu liefern. Eine parlamentarische Anfrage sollte Klarheit bringen", so LAbg. Farthofer abschließend. (Schluss) fa

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