"profil": Jack Lang kritisiert die "Regierung der Schande"

Französischer Ex-Kulturminister Jack Lang fordert Bekämpfung der extremen Rechten - Präambel des Koalitionsabkommen unterzeichnet "von Männern ohne Ehre"

Wien (OTS) - In einem Beitrag für die Montag
erscheinende Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil"
nimmt der ehemalige französische Kulturminister Jack
Lang zur neuen Regierung in Österreich Stellung.
"Manche", so Lang, "versichern, dass wir lediglich dem
freien Lauf demokratischer Institutionen beiwohnten.
Demokratie aber sollte nicht mit Resignation verwechselt
werden. Man arrangiert sich nicht mit der extremen
Rechten. Man bekämpft sie."

Weder Jörg Haider noch Wolfgang Schüssel und "seine
Arrangements mit der Demokratie" seien Österreich, sagt
Lang. Seit den Protesten vom 17. November sei er "der
festen Überzeugung", dass das wahre Gesicht Österreichs
"das Gesicht eines der wichtigsten Horte der europäischen Zivilisation" sei.

Die Präambel, die Präsident Thomas Klestil der neuen
Regierung "aufgezwungen hat", bezeichnet Lang in
"profil" als "nur eine bescheidene Garantie,
unterzeichnet von Männern ohne Ehre". Einzig die
"Mobilisation der Österreicher" werde ein "Bollwerk
gegen die unheilvollen Versuchungen der FPÖ" errichten
können.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion 01-53470-372

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO/OTS