SJ-Chef Pichler: " Der 12.Februar ist eine Verbeugung vor den Opfern und Mahnung an die Lebenden"

Wien (OTS)- Die Sozialdemokratie muß für eine Politik kämpfen, die Menschen nicht aus Hoffnungslosigkeit auf Vereinfacher hören lässt!

Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Robert Pichler, nahm heute Freitag, zu den morgigen Gedenkfeierlichkeiten für die Opfer des Austrofaschimus, Stellung.

"Der 12.Februar ist eine Verbeugung vor den Opfern und Mahnung an die Lebenden. Eine Mahnung, daß die Politik immer für die Würde der Menschen, für Freiheit und Toleranz einzutreten hat", so der Vorsitzende.

"Das die Politik nichts mehr für den sozialen Zusammenhalt als Fundament einer friedlichen Gesellschaft ausrichten kann,, sondern nur mehr der Markt diese Fragen regelt, ist die Botschaft, die uns die Vorbeter des uneingeschränkten Kapitalismus glauben machen wollen", so Pichler.

"Der Mensch muß im Mittelpunkt jeglicher politischer Überlegungen stehen. Nie wieder darf sein, daß ArbeitnehmerInnen der Wirtschaft zu dienen haben, denn dies hat schon einmal dazu geführt, daß diese Menschen den Glauben an die Demokratie verloren und in Faschismus und Nationalsozialismus einen Ausweg sahen", so der Vorsitzende weiter.

"Die Sozialdemokratie wird daher gefordert sein, für eine Politik zu kämpfen, die Menschen nicht aus Hoffnungslosigkeit auf Vereinfacher hören lässt", so Pichler abschließend.

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