Pröll zum 12. Februar: Absage an jede Form von Extremismus

Gegen Gewalt in Wort und Tat

St.Pölten (NLK) - Im Gedenken an den 12. Februar 1934 richtete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute eine Absage an jede Form von Extremismus. Gerade die Auseinandersetzungen vor 66 Jahren, die rund 1.000 Menschenleben gefordert haben, und die leidvolle Geschichte der Ersten Republik, in der sich die politischen Lager in Haß und Furcht gegenüberstanden, zeigen: "Die hochentwickelte Demokratie in der Republik Österreich und in Niederösterreich ist zu wertvoll, unter zu vielen Opfern der Geschichte errungen und zu leicht zum Schaden aller Landesbürger zu zerbrechen, als daß sie radikalen Kräften geopfert werden dürfte."

Pröll: "Extremismus in Tat und Wort ist gleichermaßen für die demokratische Kultur gefährlich und muss gerade deshalb bereits im Keim erstickt werden. Das gilt nicht nur für unser Land sondern auch für die Länder der Europäischen Union. Ein Wort kann schärfer sein als manche Waffe. Umso bedachtsamer ist miteinander umzugehen, wenn der Grundgedanke der EU, nämlich Frieden in Europa, Wirklichkeit werden soll.

Die leidvolle Geschichte unseres Landes, die schweren Konflikte auf unserem Kontinent in der jüngsten Zeit, aber auch die Stabilität und Sicherheit unserer Republik verpflichten alle Demokraten zum Maß in Wort und Verhalten. Das verlangt auch unsere Geschichte sowie die Zukunft unsere Kinder."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2180

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK