Motz: Steigende Arbeitslosigkeit in vielen Bezirken Niederösterreichs

Trotz guter Konjunktur gibt es noch viele Problemregionen

St. Pölten, (SPI) - "Die Arbeitslosenquote war zwar Ende Jänner wie auch in den Monaten davor niedriger als jene aus dem Vorjahr, aber Werte von mehr als 13 Prozent in einigen Regionen sind sicherlich alles andere als beruhigend", stellt der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Mag. Wolfgang Motz, zur aktuellen Arbeitsmarktsituation in Niederösterreich fest. Bei der Erstellung der Arbeitslosenrate Ende Jänner durch das AMS-NÖ wurde registriert, dass von 23 Bezirken 16 eine höhere Quote als 7 Prozent aufgewiesen haben, was rund 70 Prozent der Bezirke Niederösterreichs entspricht. In den Bezirken Waidhofen/Thaya und Gmünd musste man am Ende des Vormonats sogar Werte von 13,5 bzw. 13,6 Prozent hinnehmen.****

"Auch wenn diese sehr hohen Zahlen etwas niedriger als im Vergleichsmonat des Vorjahres sind, muss es für die verantwortlichen Entscheidungsträger ein Warnsignal sein, um raschest Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die relativ geringe Arbeitslosigkeit gemessen an den Vergleichsmonaten des Vorjahres, steht in direkter Abhängigkeit zur Konjunkturentwicklung. Nachdem die konjunkturelle Situation in unserem Land bereits seit längerer Zeit stabil ist - ja sogar durchschnittlich gut floriert -, muss man jetzt entsprechende Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit ausarbeiten und einleiten. Denn jeder, der ein bißchen Ahnung vom Wirtschaften hat, weiß, dass man in "guten Zeiten" bereits für die künftige Entwicklung vorsorgen muss. Es wäre daher viel zu spät, sich erst Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Zeiten einer schlechten Konjunktur zu überlegen", fordert der Korneuburger SP-Landtagsabgeordnete Mag. Motz die verantwortlichen Politiker auf.
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