Schweitzer kritisiert BEWAG-Direktor Schubaschitz

Wien, 2000-02-10 (fpd) - Scharfe Kritik an den gestrigen Aussagen des BEWAG-Vorstandsdirektors Anton Schubaschitz übte heute der freiheitliche Abg. Mag. Karl Schweitzer.****

Die Erhöhung der Energieabgabe beinhalte, so Schweitzer, nicht die unmittelbare Konsequenz, den Srompreis wieder erhöhen zu müssen, wie es der BEWAG-Vorstand Schubaschitz in einer gestrigen APA-Aussendung zu verstehen gab.

Die durch die Strommarktliberalisierung neu geschaffene Möglichkeit, Strom am internationalen Markt einzukaufen, biete auch entsprechende Aussichten, erhebliche Preisreduktionen an die Endverbraucher weitergeben zu können. Dies solle so rasch als möglich erfolgen. "Dadurch wurde ein Markt geschaffen, auf dem der Strom trotz erhöhter Energieabgaben immer noch günstiger an die Endverbraucher weitergegeben werden kann, als bisher", versteht Schweitzer Schubaschitzens Aufregung nicht.

Kein Verständnis hat der freiheitliche Umweltsprecher zudem für die von Schubaschitz geforderte weitere einjährige "Anlaufzeit" für die Anpassung an den liberalisierten Strommarkt. "Seit 19. Feber des Vorjahres ist die Strommarktliberalisierung bereits in Kraft. Dies ist ein Faktum, welches am Bewag-Vorstand offenbar spurlos vorbeigegangen ist", so Schweitzer. "Und es gibt bereits ordentliche Regelungen für den freien Strommarkt, auch wenn das Herr Schubaschitz nach einem Jahr des Inkrafttretens noch immer nicht zur Kenntnis nehmen möchte," zeigte sich Schweitzer entrüstet.

Während der freie Strommarkt in Deutschland bereits hervorragend funktioniere, und Strom wesentlich billiger an die Endverbraucher weitergegeben werden könne, wehre sich die Manager-Etage in der Bewag noch immer mit Händen und Füßen, ihre Pfründe zu erhalten", kritisierte Schweitzer.

"Wir Freiheitliche werden alles unternehmen, um das ELWOG entsprechend zu novellieren, so daß der Zugang zum freien Markt für jeden Strombezieher so rasch als möglich erfolgen kann, denn jeder Tag, an dem mehr für den Strom bezahlt werden muß als notwendig, ist ein Tag zuviel", schloß der freiheitliche Umweltsprecher. (Schluß)

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