JVP14 kritisiert sozialistische Mißwirtschaft in Wien

Kroiher: Sozialmißbrauch auf Kosten der Gemeinde

Wien14, 10.2.2000 Ein Skandal ersten Ranges war gestern von der Jungen ÖVP Penzing aufgezeigt worden: Um öS 3.600,- wurden an sozial Bedürftige Behausungen vermietet, die von ihre Zustand her noch die verfallensten Käfige des Tiergartens Schönbrunn vor der Renovierung übertrafen. Da die Betroffenen meist nicht selbst über die entsprechenden Mittel verfügten, muß das Sozialamt für diesen Wucher aufkommen. Die zuständige Stadträtin Laska findet diese katastrophalen Zustände nicht einmal einer Reaktion wert.
Markus Kroiher von der Jungen ÖVP Penzing: "Während sogar der ORF den Zuständen schon eine halbe Stunde Sendezeit widmete, ist der zuständigen Wiener Stadträtin der Skandal offensichtlich egal !" Obwohl es andere Unterbringungsmöglichkeiten gibt, werden hier lieber für furchtbare "Absteigen" Wuchermieten bezahlt. Kroiher: "Daß die Insassen selbst diese "Löcher" einer anständigen Unterbringung vorziehen, weil sie - wie in der ORF-Sendung "Am Schauplatz" gezeigt - dort ungestört ohne arbeiten zu müssen in Ruhe Alkohol konsumieren und "Pulver schlucken" können, kann doch nicht auch noch vom Staat gefördert werden ! Kein Wunder, daß die Wiener SPÖ Angst vor einer ÖVP-FPÖ-Regierung hat. SO eine Sozialpolitik wird die neue Regierung sicher nicht unterstützen !"
Die Junge ÖVP Penzing erneuert daher ihre Forderungen an Laska, und zwar:
+ die sofortige Räumung des Heims in der Guldengasse und die Unterbringung der "Insassen" in menschenwürdigen Verhältnissen (Heimen, Gemeindewohnungen oder Notfallquartieren)
+ die sofortige Einstellung der Leistungen der Gemeinde an den "Sozialverein" und die genaue Überprüfung aller bisherigen Leistungen + die sofortige Wiederaufnahme des Versuchs, die Bewohner der Guldengasse ins Arbeits- und Sozialleben wiedereinzugliedern
+ die penible Überprüfung der Ursachen für die jetzige Situation, um künftig ein derartiges totales Versagen der Verwaltung zu verhindern Kroiher abschließend: "Wenn die Sozialstadträtin bereits an so einfach lösbaren Problemen scheitert, muß sie sich fragen, ob sie die nötige Eignung für ihren Posten aufweist !"

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