Zierler: Angriffe Prammers gegen freiheitliche Frauenpolitik gehen ins Leere

Unwürdiger Abgang der ehemaligen Ministerin

Wien, 2000-02-09 (fpd) - Als "unwürdiges Schauspiel" bezeichnete heute die freiheitliche Frauensprecherin Theresia Zierler den Auftritt von Ex-Ministerin und Neo-Abgeordneter Mag. Prammer im Parlament. ****

"Hat sie uns noch vor wenigen Tagen mit einer sogenannten Hitliste der großen Erfolge 30-jähriger sozialistischer Frauenpolitik "beglückt", die noch dazu speziell in ihrer Amtszeit mehr als dürftig ausgefallen ist, beklagt sie heute, wie wenig Möglichkeiten sie als Frauenministerin gehabt hätte, wie wenig sie sich durchzusetzen vermochte," kritisierte Zierler.
Für die Freiheitlichen sei Frauenpolitik ein breiter politischer Gestaltungsauftrag, keine Randgruppenbetreuung. Denn um gesellschaftliche oder politische Strukturen frauenfreundlicher zu gestalten, müssen verschieden Ressorts zusammenarbeiten und endlich ganzheitliche Lösungen erarbeiten. "Deshalb binden wir auch die Frauen in ein größeres Ministerium ein," erläuterte Zierler.
Und hätte Frau Abgeordnete Prammer das Regierungsprogramm tatsächlich auch gelesen, wüßte sie, daß unsere Frauenpolitik nicht "nur eine Fußnote der Familienpolitik ist".
"Es ist richtig", so Zierler, "daß wir natürlich auch im Bereich Familienpolitik einige für Frauen entscheidende Schritte setzen werden, wie die pensionsbegründende Anrechnung von Kindererziehungszeiten, die Ausweitung des Karenzgeldes und vor allem auch die Erhöhung der Zuverdienstgrenze in dieser Zeit."
Aber genauso seien im Regierungsprogramm wichtige und richtige Schritte zur Verbesserung der Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt enthalten.

"Daß aber heutzutage in einem Regierungsprogramm noch immer Forderungen wie "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit" enthalten sein müssen, daß viele Frauen hier noch immer schlechter gestellt sind als Männer, das verdanken wir alle letztlich der 30-jährigen so "erfolgreichen und vorbildlichen" Frauenpolitik der SPÖ," schloß Zierler. (Schluß)

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