Weninger: Mehr Sicherheit durch Jugendtaxi!

Labg. Weninger und Schimanowa: SP fordert Kid-Card

St. Pölten, (SPI) - Eine durch die Sozialistische Jugend im
Bezirk Mödling durchgeführte Umfrage zeigt, dass über 87 Prozent der Jugendlichen mit dem öffentlichen Verkehr nicht zufrieden
sind. Vor allem die fehlende Anbindung an die Bezirkshauptstadt
und an das Multiplex in den Abend- und Nachtstunden werden kritisiert. So sind viele Gemeinden ab 21 Uhr mit öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr zu erreichen. Auf Grund des fehlenden Angebotes sind viele Jugendliche auf Auto, Moped oder Mitfahrgelegenheiten angewiesen sind. Um die Sicherheit der Jugendlichen zu heben, fordern SJ-Bezirksvorsitzender Schimanowa
und LAbg. Hannes Weninger die Einführung eines Jugendtaxis in
den Abend- und Nachtstunden. Das von Schimanowa vorgeschlagene Jugendtaxi soll zwischen achtzehn Uhr am Abend und 2 Uhr in der Früh zu einem Selbstkostenpreis von zwanzig Schilling pro Fahrt
von Jugendlichen konsumiert werden können. Den Restbetrag soll
von den Gemeinden und den BetreiberInnen des Multiplex beglichen werden.****

Unterstützung erhält die SJ von LAbg. Hannes Weninger, der auf
die positiven Erfahrungen mit der P-Card und der MED-Card in Perchtoldsdorf, Gießhübl und Maria Enzersdorf verweist. "Es geht nicht darum, die Jugendlichen in Freizeittempel zu karren,
sondern denen, die ins Kino oder in eine Disco gehen wollen,
eine sichere An- und Heimfahrt zu ermöglichen”, so Weninger, der selbst Vater von zwei Jugendlichen ist. Damit alle Jugendlichen
im Bezirk die gleichen Möglichkeiten haben, schlägt Weninger
eine einheitliche Vorgangsweise aller zwanzig Gemeinden des
Bezirks vor, die sich die Kosten nach tatsächlich anfallenden Fahrten nach dem Motto "gute Freunde, strenge Rechnung” teilen. "Die Kid-Card ist ein deutliches Zeichen, die Wünsche der Jugend ernst zu nehmen”, hofft Weninger auf die Akzeptanz aller Verantwortlichen. "Das Freizeitverhalten von Jugendlichen ist
durch wachsende Mobilität gekennzeichnet. Freizeit wird dort verbracht, wo etwas geboten wird. Das kann an einem Abend, an verschiedenen Orten sein. Diesem Verhalten muß Rechnung getragen werden”, betonen Weninger und Schimanowa übereinstimmend. Das geforderte Jugendtaxi ist Bestandteil eines Jugendprogramms der
SJ für die Gemeinderatswahlen am 2. April.
(Schluss)

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