Feurer: VP-LAbg. und ÖAAB-Funktionär Dirnberger in gehörigem Argumentationsnotstand

ÖAAB-Wahlkampf für die Arbeiterkammern wird immer unglaubwürdiger

St. Pölten, (SPI) - "VP-LAbg. und ÖAAB-Funktionär kommt wohl in gehörigem Argumentationsnotstand, ja seine Aussagen im Zuge des beginnenden Wahlkampfes zu den Arbeiterkammerwahlen in Niederösterreich werden immer unglaubwürdiger. Da legt sich die ÖVP-Teilorganisation ÖAAB, dessen Angehöriger Dirnberger ist,
mit einer rechtspopulistischen und letztendlich, wie sich im
Zuge der Verhandlungen herausgestellt hat, arbeiterfeindlichen Partei ins Bett - und nun möchte man die neue Geliebte wieder verstoßen. Das ganze ist ja wohl lächerlich, Dirnberger ist mit seinem ÖAAB einer der massivsten Vorkämpfer für eine
blauschwarze Koalition zu Lasten der Beschäftigten Österreichs gewesen", kommentiert SP-Landtagsabgeordneter Werner Feurer
heutige Aussagen von Dirnberger zu FPÖ-Finanzminister
Grasser.****

ÖVP-Politiker Dirnberger muss endlich verinnerlichen, dass der heutigen ÖVP die Interessen der kleinen Leute völlig egal sind, die ÖVP aufgrund des Machtstrebens einiger Leute, darunter auch
der Landeshauptmann von Niederösterreich und Architekt der blauschwarzen Koalition, Erwin Pröll, nur mehr der Handlanger
einer Milliardärspartei ist. Die verlängerten Arme der Milliardäre und der Industrie sitzen längst in der Regierung
oder bestimmen deren Politik. Gemeinsam mit der ÖVP teilen sich
die Milliardäre Thomas Prinzhorn, der vielfache Millionär und Großgrundbesitzer Jörg Haider, der Industrielle Martin
Bartenstein und viele andere Österreich auf - zu Lasten der unselbständig Erwerbstätigen. Milliardengeschenke an die Unternehmen, an die Landwirtschaft - vor allem an die großen Agrarfabriken - und neue vorteilhafte Rechte für die
Hausbesitzer unterstreichen die neue Politik der ÖVP und des
ÖAAB.

Den kleinen Leuten wird durch Selbstbehalte bei Arztbesuchen
sowie höhere Steuern und Energiekosten das Geld aus der Tasche gezogen. Den kleinen Leuten wird durch Abbau von Arbeitsrechten, Wegfall von Schutzbestimmungen, Liberalisierungen bei der Arbeitszeit, Einschränkungen bei der Abfertigung und einem
wahren "Horror-Pensionspaket" das Leben erschwert. "Das alles
hat ihr ÖAAB, Herr Dirnberger, mitgetragen. Stehen sie auch dazu und versuchen sie nicht, durch peinliche Rundumschläge von der wahren Verantwortlichkeit abzulenken", so LAbg. Werner Feurer abschließend.
(Schluss) fa

OTS0080 5 II 0280 AKD001 WI 08.Feb
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Politik/Unternehmen/Grasser/Magna/AK ***OTS-
PRESSEAUSSENDUNG***

Dirnberger: Bei Frank Stronach ist nichts umsonst

Utl.: Ist Grasser verlängerter Arm von Magna in der Regierung?=

Wien (OTS) - "Der neue Finanzminister Grasser will nicht von
der Politik abhängig sein, sondern ist es lieber weiter von
Frank
Stronach. Bei allen aufrechten Demokraten sollten daher die Alarmglocken läuten, denn es ist zu befürchten, dass Grasser nun Stronachs verlängerter Arm in der Bundesregierung wird, so wie
es das
schon einmal mit Ruttensdorfer und der OMV zum Nachteil der Autofahrer gegeben hat", kommentierte heute AK-Vizepräsident
Alfred
Dirnberger (ÖAAB) das von Grasser sogar noch stolz bekannt
gegebene
Rückkehrrecht zu Stronachs Magna-Konzern.

Dirnberger erinnert in diesem Zusammenhang an die Kündigung einer
Mitarbeiterin im Magna-Konzern, die einen Betriebsrat gründen wollte.
Verteidigt wurde diese Vorgangsweise vom Konzernsprecher
Grasser.
Dirnberger: "Schöne Sitten reißen da ein, wenn Leute, die Rechtsbruch
verteidigen, dann von der FPÖ mit Ministerämtern belohnt werden. Das
zeigt einmal mehr, dass Haider die kleinen Leute völlig gleichgültig
sind und er lieber mit den Konzernherren packelt".

Was ist der Preis für Grassers Rückkehrrecht zu Magna?

AK-Vizepräsident Dirnberger weiter: "Wer Stronach kennt, weiß, dass
bei ihm nichts umsonst ist, auch nicht das Rückkehrrecht von Grasser.
Es mag schon sein, dass es nicht in die Lebensphilosophie von Grasser
passt, in Abhängigkeit zu einer politischen Partei zu stehen.
Doch
das ist bei ihm zusätzlich zur Abhängigkeit, die er nun gewählt hat.
Bei aller, auch berechtigter Kritik an politischen Parteien, unterliegen diese sowohl einer demokratischen, parlamentarischen Kontrolle als auch einer durch den Rechnungshof. Doch wer kontrolliert Herrn Stronach und dessen Konzern?". Dirnberger
fordert
daher vom Parlament und Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes eine
Überprüfung rund um das Rückkehrrecht des neuen Finanzministers Grasser zum Magna-Konzern.

Rückfragehinweis: AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger,

Tel. 01-58883-1706

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